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Niedersachsen

Mehr Geld für neue Katastrophenschutzfahrzeuge

Das Land Niedersachsen will seinen Einsatz bei der Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Katastrophenschutzes erhöhen. "Wir stocken die Fördermittel für Fahrzeugbeschaffungen der Hilfsorganisationen um jährlich zusätzlich zwei Millionen Euro auf", sagte Innenminister Uwe Schünemann am vergangenen Montag, den 25. Mai, in Hannover.

Über die Landesförderung werden in der Regel 75 Prozent der Anschaffungskosten gedeckt, das verbleibende Viertel müssen das Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft selbst beisteuern. Mit der Hilfe der Landesgelder waren im Jahr 2008 nach Angaben des Minsiters bereits 49 Fahrzeuge beschafft worden, für dieses Jahr wurden 54 Fahrzeuge bewilligt. "Die Aufgabenwahrnehmung im Katastrophenschutz erfordert zeitgemäße optimale Arbeitsmittel für die Einsatzkräfte", betonte Schünemann. Mit den über 100 neuen Fahrzeugen soll das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch weiterhin unterstützt werden.

Über 30.000 ehrenamtliche Helfer in Niedersachsen

Die Hilfsorganisationen, die im Wesentlichen auf die Rettung von Menschen trainiert sind, stehen unter der Führung der 50 niedersächsischen Katastrophenschutzbehörden, also der Landkreise und kreisfreien Städte. In Niedersachsen gibt es speziell für den Katastrophenschutz über 30.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Hinzu kommen als eines der wichtigsten Standbeine des Katastrophenschutzes die Feuerwehr mit rund 134.000 Einsatzkräften.

(Redaktion)


 


 

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