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Zugstreichungen bei Metronom

Schlechte Auszubildende sollen Grund für Lokführermangel sein

Die Eisenbahngesellschaft Metronom macht einen schlechten Ausbildungsjahrgang für ihren Lokführermangel verantwortlich. "Wir wollten letztes Jahr 20 Lokführer ausbilden, leider haben viele die Prüfung nicht bestanden", so Metronom-Geschäftsführer Heinrich Strößenreuther in der Nachrichtensendung "NDR Aktuell".

Wegen des Lokführermangels streicht Metronom derzeit Züge in Hamburg, Niedersachsen und Bremen aus dem Fahrplan, andere Verbindungen werden nur mit Bussen bedient. Hunderte Fahrgäste sind davon betroffen. Weitere Ursachen für den Lokführermangel seien die Ferienzeit und überdurchschnittlich viele Krankmeldungen , so das Unternehmen weiter.

Pro Bahn sieht Ursachen im Streik

Der Fahrgastverband Pro Bahn vermutet, dass die Krankmeldungen bei Metronom mit den Streiks der vergangenen Wochen zu tun haben. "Durch die Tarifauseinandersetzungen in den letzten Tagen ist das verbliebene Personal an die Grenzen der Belastungsfähigkeit gegangen. Dadurch sehe ich einen Zusammenhang mit den Krankheitsfällen", sagte Birger Wolter von Pro Bahn dem NDR. Auch Reisende der Nord-Ostsee-Bahn kämpfen immer noch mit Wartezeiten. Die Lokführergewerkschaft GDL bestreikt seit Mittwoch, 13. Juli, 3.00 Uhr morgens, erneut die Regionalbahn. Wie lange der Arbeitskampf dauern soll, ist unklar.

(Redaktion)


 


 

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