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Pharmabranche gewährte 2011 bereits zwei Milliarden Euro Zwangsrabatt

Die Pharmaindustrie in Deutschland muss in diesem Jahr mehr als zwei Milliarden Euro Rabatt auf ihre verschreibungspflichtigen Medikamente gewähren. Das berichtet das "Handelsblatt" am Dienstag vorab unter Hinweis auf aktuelle Berechnungen des Marktforschungsinstituts IMS Health.


Nach Berechnungen der Marktforscher sind damit 1,2 Milliarden Euro mehr eingenommen worden als noch im vergangenen Jahr. Der Branchenumsatz soll bei 18 Milliarden Euro liegen. Hintergrund ist die vor einem Jahr in Kraft getretene Regelung, nach der die Zwangsrabatte für verschreibungspflichtige Arzneimittel sich von 6 auf 16 Prozent erhöht haben. Der IMS-Auswertung zufolge entfallen im ersten Halbjahr 2011 rund 27 Prozent des Rabattvolumens in Höhe von 1,14 Milliarden Euro allein auf fünf Unternehmen. Pfizer, Novartis, Roche, MSD und Astra Zeneca mussten den gesetzliche Krankenkassen danach durchschnittlich 60 Millionen Euro Rabatt gewähren.

(dapd )


 


 

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