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Opel-Übernahme

Ministerpräsidenten legen sich auf Magna fest

Im Bieterwettkampf um die Übernahme des angeschlagenen Autobauers Opel haben sich die Bundesländer mit Opel-Standorten für den Zulieferer Magna ausgesprochen.

Nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post" (morgige Donnerstagsausgabe) einigten sich der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), Thüringens Regierungschef Dieter Althaus (CDU) und Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) in einer Telefonschaltkonferenz darauf, einen schnellen Vertragsabschluss mit Magna zu unterstützen. Der belgische Finanzinvestor RHJI komme nicht in Frage, hieß es aus Teilnehmerkreisen.

Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen als Auflage

Auf Betreiben von Jürgen Rüttgers und Kurt Beck sollen die Länder-Finanzhilfen für Opel an drei Kriterien geknüpft werden. Demnach muss der neue Eigentümer schriftlich auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, einen sozialverträglichen Stellenabbau zusagen und einen EU-kompatiblen Vertrag vorlegen, der Nachverhandlungen mit der EU-Kommission ausschließe.

(Redaktion)


 

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Adam Opel AG


 

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