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Dax geht deutlich nach oben

Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag nach anfänglichen Verlusten mit Gewinnen geschlossen. Enttäuschende US-Konjunkturdaten belasteten ihn nicht. "Der liquiditätsgetriebene Anstieg setzt sich fort", sagte ein Händler.

Die überreichen Mittel, die die Europäische Zentralbank am Vortag mit dem zweiten Dreijahrestender über den Märkte ausgeschüttet hatte, sorgten für anhaltende Nachfrage. Der Dax stieg um 1,3 Prozent oder 86 Zähler auf 6.942 Punkte.

Auch der unter den Erwartungen liegende ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe der USA konnte nur einen kurzen Rücksetzer verursachen. Immerhin gilt der Index als wichtigster Frühindikator für den Zustand der größten Volkswirtschaft der Welt. Starke Konjunktursignale gab es dagegen aus China: Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe des Landes stieg im Februar den dritten Monat in Folge.

Das stützte vor allem deutsche Exportwerte mit China-Engagement. So legten BMW-Aktien um drei Prozent auf 71,49 Euro und VW-Papiere um 2,2 Prozent auf 143,45 Euro zu. Die Wolfsburger hatten zudem den Absatz in den USA im Februar um gut zwei Fünftel gesteigert. Gefragt waren auch Bankaktien. Unter anderem stiegen Deutsche Bank um 2,2 Prozent auf 35,84 Euro.

Beiersdorf will in den kommenden Jahren mit einem kleineren Sortiment und einem stärkeren Fokus auf die Schwellenländer wieder wachsen. Zudem sollen die Aktionäre mit einer stabilen Dividende von 70 Cent für die schlechte Entwicklung des Aktienkurses entschädigt werden. Beiersdorf-Aktien legten um 1,2 Prozent auf 47,55 Euro zu.

Tagessieger im DAX waren die Aktien von Heidelbergcement, die um 3,9 Prozent auf 41,98 Euro zulegten. Als Verlierer des Tages gingen die Papiere von Metro mit einem Minus von 1,6 Prozent auf 29,24 Euro aus dem Handel.

In der zweiten Reihe rückten die Aktien von Continental um 2,1 Prozent auf 69,76 Euro vor. ProSieben-Papiere stiegen nach durchwachsenen Geschäftszahlen um 1,6 Prozent auf 19,82 Euro. Die US-Bank Goldman Sachs hatte sich positiv zu dem Wert geäußert. Der Dividendenvorschlag von Freenet von ein Euro je Aktie wurde als überraschend hoch gefeiert. Die Aktie sprang um 11,6 Prozent auf 11,35 Euro. Auch die Quartalszahlen und der Ausblick wurden als stark bezeichnet. Papiere von Aixtron fielen hingegen um 7,3 Prozent auf 11,55 Euro. Sowohl Auftragseingang als auch Gewinn - Marge für das vierte Quartal enttäuschten.

Der Euro gab bis zum Abend (19.15 Uhr) um 0,1 Prozent auf 1,3301 US-Dollar nach. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,3312 US-Dollar festgesetzt, was gegenüber dem Vortag ebenfalls einem Minus von 0,1 Prozent entsprach.

Quelle: Dow Jones Newswires

(dapd )


 


 

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