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  • 28.11.2011, 22:08 Uhr
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  • Frankfurt(Main)/München
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Nokia-Siemens Networks

NSN-Belegschaft wird wohl um mehr als 17.000 Mitarbeiter schrumpfen

Der verlustträchtige Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) wird seine Belegschaft wohl noch stärker verkleinern als bisher bekannt. Der angekündigte Abbau von 17.000 Stellen beinhalte nur die reinen Jobverluste, bestätigte eine NSN-Sprecherin am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Der weitere Verlust von Mitarbeitern durch Verkäufe oder Ausgliederungen von Geschäftsbereichen sei noch nicht eingerechnet, hieß es weiter bei NSN.

Der NSN-Vorstandsvorsitzende Rajeev Suri habe diese Information vor Beschäftigten auf einer Betriebsversammlung am Münchner Standort auf Nachfragen bekanntgegeben, sagte die Sprecherin weiter. Das Unternehmen plant neben dem Jobabbau umfangreiche Ausgliederungen und Verkäufe.

NSN hatte den Umbau Mitte vergangener Woche angekündigt. In einem Brief an die deutsche Belegschaft aus dem "Der Spiegel" zitiert, erklärte Suri, dass die Profitabilität des Unternehmen "nach wie vor viel zu niedrig" sei. Auch die Qualität sei "nicht da, wo sie sein sollte". Die Konzernmütter, der finnische Handyhersteller Nokia und Siemens in München, hätten NSN "zum letzten Mal" mit Kapital ausgestattet und erwarteten, "dass diese Investition einen Ertrag liefert".

Gewerkschaften befürchten nun, dass bis Ende 2013 etwa 3.000 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden könnten. Insgesamt beschäftigt NSN hierzulande derzeit 9.000 Mitarbeiter, weltweit sind es 74.000.

(dapd )


 


 

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