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Neue Mobilitätswege wagen

Regenerativ erzeugtes e-gas ist ein alternativer Kraftstoff und ein möglicher Baustein auf dem Weg zu weiteren CO2-Einsparungen. Im IHK-Mittagsgespräch in Meppen erläuterte Gastredner Dr. Hermann Pengg von Audi den (Entwickungs)Stand der Dinge.

„Wir alle sind privat wie unternehmerisch gefragt, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dabei haben die Betriebe, die sich frühzeitig mit Alternativen zu fossilen Technologien befassen, einen klaren Wettbewerbsvorteil“, unterstrich Matthias Hopster, Vizepräsident der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim anlässlich des IHK-Mittagsgesprächs in Meppen. Gastredner zum Thema „Nachhaltige Mobilität mit dem Audi e-Gas Projekt“ war Projektleiter Dr. Hermann Pengg.

„Audi setzt auf die Entwicklung alternativer, sprich regenerativ erzeugter Kraftstoffe“, erläuterte Dr. Pengg die Strategie seines Unternehmens. Regenerativer Windstrom, der zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht genutzt wird, soll in e-gas umgewandelt werden. Dieses e-gas kann im bestehenden Erdgasnetz und Kavernen gespeichert und später zur erneuten Stromerzeugung, zum Heizen oder als Kraftstoff genutzt werden.

„Der Klimawandel ist eine Herausforderung, die den Verkehrssektor besonders fordert: Auf ihn entfallen 28 Prozent des Endenergieverbrauchs und ein entsprechend hoher Anteil an den CO2-Emissionen", unterstrich Hopster. „Hier bieten wir mit unserem e-gas Projekt eine nachhaltige Lösung. Mit dem regenerativ erzeugten e-gas können 1.500 Audi A3 g-tron jeweils 15.000 Kilometer pro Jahr fahren“, antwortete Dr. Pengg.

"Unsere IHK fühlt sich dem Thema Nachhaltigkeit besonders verpflichtet. So haben wir uns bei unserer Gebäudesanierung unter Denkmalschutz an den aktuellen Standards für die Gebäudedämmung orientiert. Bei der Mobilität setzen wir auf einen Fuhrpark mit besonders energieeffizienten Fahrzeugen und haben dabei auch schon mit einem Elektrofahrzeug experimentiert", erläuterte Hopster. Die Umstellung auf alternative Kraftstoffe sei ein möglicher Baustein auf dem Weg zu weiteren CO2-Einsparungen.

(Redaktion)


 


 

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