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Medienforum

Motto und Programm des 22. medienforum.nrw veröffentlicht

(ots) - Das Motto des 22. medienforum.nrw lautet "Was uns lieb und teuer ist." In vier Kongresssträngen wird es aus den unterschiedlichen Perspektiven von TV, Film, Publishing und Digital und die Fragen gehen: Welche Medien sind den Konsumenten besonders wichtig, und wie können sie finanziert werden? Auf welche Inhalte wollen Nutzer nicht verzichten, und wie kann eine möglichst hohe Qualität gewährleistet werden?

Für den Medienkongress vom 28. bis 30. Juni 2010 in Köln haben bereits hochrangige Vertreter der Branche zugesagt. Zu ihnen gehören der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Hartmut Ostrowski, Alan Rusbridger, Chefredakteur von The Guardian, und der finnische Mobilfunk-Experte und Bestsellerautor Tomi Ahonen. Besonders spannende Impulse verspricht daneben die Teilnahme von HBO-Präsident Simon Sutton, New York, sowie von David Lyle, Geschäftsführer des Fox Reality Channel, Los Angeles. Insgesamt werden über 250 richtungsgebende Unternehmer, Journalisten, Politiker und Wissenschaftler auf den Podien in Keynotes, Präsentationen und Panels zu den aktuellen Herausforderungen der Medienbranche Stellung nehmen.

Beim Kongressstrang medienforum.tv wird es um neue Leitmedien, bezahlbare Qualität und freie Inhalte gehen. Zahlreiche TV-Sender haben dramatische Kostensenkungen vorgenommen, um noch rentabel zu bleiben. Wirkt sich dies unweigerlich auf die inhaltliche Qualität - beispielsweise von Nachrichten - aus? Wie die großen deutschen Sendeanstalten damit umgehen, werden die Verantwortlichen beim medienforum.nrw näher erläutern. Ein weiterer Aspekt ist die schwierige Situation der Verlagshäuser. "Das gedruckte Wort allein bringt nicht mehr ausreichend Erlöse", erläutert Dr. Gernot Gehrke, Geschäftsführer der LfM Nova GmbH, die den Kongress im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) organisiert. Traditionelle Verlage stehen deshalb vor der komplexen Aufgabe, ihre Produkte über möglichst viele Medienkanäle zu vermarkten. Ohne diese Diversifizierung können sie ihre Umsatzeinbußen nur schwer ausgleichen. Erlösprobleme zeigen sich auch im Bereich der sozialen Netzwerke. Trotz hoher Zuwachsraten fehlen noch immer passende Refinanzierungsmodelle. Viele Hoffnungen richten sich dabei auf die mobile Medienwelt. Können die Geschäftsmodelle des mobilen Internets neue Erlösquellen erschließen? Darüber und über weitergehende Fragen wird beim Mobile Media Summit diskutiert.

Das aktuelle Kongressprogramm ist in einer ersten Übersicht unter www.medienforum.nrw.de verfügbar.

(Redaktion)


 


 

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