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SPD-Chef unverletzt

Müntefering-Maschine in Stuttgart verunglückt

Nach dem Landeunfall eines Flugzeugs beim Anflug auf den Flughafen Stuttgart bleibt die Start- und Landebahn voraussichtlich noch bis zum frühen Abend gesperrt. An Bord der Maschine vom Typ Fokker 100, die in Berlin-Tegel gestartet war, war auch SPD-Chef Franz Müntefering. Nach einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung konnte die Maschine das Hauptfahrwerk nicht ausfahren und musste auf einem Schaumteppich notlanden.

Die insgesamt 82 Passagiere wurden kurz nach dem Unglück aus der Maschine evakuiert und verließen diese über Notrutschen. Rettungskräfte und Seelsorger kümmerten sich im Folgenden um die Betreuung der Passagiere. Insgesamt waren nach Angaben eines Flughafensprechers 300 Kräfte beim Unfall im Einsatz. Verletzte habe es nicht gegeben. Fünf Passagiere hätten einen Schock erlitten, eine Flugbegleiterin wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Bundesstelle nimmt Ermittlungen auf

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BfU) mit Sitz in Braunschweig hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Erst nachdem der Unfallort von den Experten untersucht und freigegeben ist, kann die Maschine geborgen und der Flugbetrieb am Flughafen Stuttgart wieder aufgenommen werden. Dies wird nach Angaben eines Flughafensprechers nicht vor dem frühen Abend der Fall sein. Betroffene Passagiere sollten sich an ihre jeweilige Airline wenden, falls sie unsicher seien, ob ihre Maschine betroffen sei.

(Redaktion)


 


 

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