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Mundt will Marktmacht der großen Mineralölkonzerne beschneiden

Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, will die Ölmultis zu mehr Wettbewerb auf dem Benzinmarkt zwingen. "Offensichtlich muss sich keiner der großen Mineralölkonzerne in Deutschland fragen, ob höhere Preise durchsetzbar sind", sagte Mundt der "Wirtschaftswoche".

"Wir haben es hier mit einem Oligopol der großen fünf zu tun, die sich kaum Wettbewerb liefern", sagte Mundt mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Benzinpreise.

Man müsse sich daher Gedanken machen, "wie sich die Ruhe des Benzinoligopols stören lässt". Da das Verhaltensmuster der fünf großen Anbieter Aral, Esso, Jet, Shell und Total bei Preiserhöhungen kartellrechtlich nicht angreifbar ist, bringt Mundt für Deutschland eine Regulierungsvariante ins Spiel, wie sie im Westen Australiens praktiziert wird. Dort müssten die Unternehmen jeden Tag bis 14:00 Uhr den Benzinpreis für den Folgetag ans Handelsministerium melden. Die Unternehmen wüssten so nie, wie teuer der Kraftstoff bei der Konkurrenz ist.

(dapd )


 


 

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