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Nach LKA-Analysen

Polizei: Verdächtige Tasche in Bonn enthielt zündfähiges Material

Die von Bombenexperten der Polizei gesprengte Tasche am Gleis 1 im Bonner Hauptbahnhof enthielt zündfähiges Material. Das teilte die Polizei am Montagabend mit.

Nach der Evakuierung des Bahnhofes durch die Polizei und der  Sprengung des verdächtigen Gegenstandes mittels einer Wasserkanone hatten hinzugezogene Sprengstoffexperten des LKA aus Düsseldorf mit chemischen Analysen eines am Fundort der tasche gefundenen Stoffes begonnen.

Nach einer ersten Auswertung des Landeskriminalamtes handelt es sich bei dem Stoff, mit dem die Metallbehälter in der Tasche gefüllt waren, "um potenziell zündfähiges Material."

Bereich kameraüberwacht

Noch ist unklar, ob die aufgefundene Konstruktion explosionsfähig war. Einen Zünder hat die Polizei nach eigenen Angaben bislang nicht finden können.

Der Bonner Hauptbahnhof wird von zahlreichen Kameras überwacht. Unweit des Fundortes der verdächtigen Tasche befindet sich eine kleine Station der Bundespolizei. Nicht weit entfernt ebenso eine Polizeidienststelle der Landespolizei NRW. Ob der Täter seine Identifizierung in Kauf genommen hat oder ob jemand mit der Tasche nur Schrecken verbreiten wollte, ist bislang nicht bekannt. Aufnahmen der Videoüberwachung aus dem Bereich hat die Polizei bislang nicht zur Verfügung gestellt.

Der Bereich rund um den Fundort der verdächtigen Tasche wird täglich stark von Pendlern und Reisenden frequentiert. Unmittelbar neben dem Fundort der verdächtigen Tasche befindet sich die Filiale einer Fast-Food-Kette.

Gleise wegen Tatortarbeiten gesperrt

Unklar ist bislang auch noch, ob es sich nur um eine Person bzw. mehrere Personen gehandelt hat, die die Tasche im Bahnhof abgestellt haben. Die Ermittlungen der Polizei dauern am Abend noch an. Die Federführung bei den Ermittlungen, hat inzwischen das Polizeipräsidium Köln. Die Gleise 1 und 3 sind wegen der Tatortarbeiten weiter gesperrt. Im Zugverkehr zwischen Köln und Koblenz kommt es daher weiter zu Verzögerungen.

Die Polizei kann nach eigenen eigenem Bekunden erst am Dienstag weitere Angaben zu dem Vorfall machen.

(Redaktion)


 


 

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