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Nach S&K-Skandal

Schwere Vorwürfe gegen "Finanzwelt"-Chefin

Die skandalgeschüttelte Immobiliengruppe S&K hat nach Informationen des "Handelsblatts" an eine einzelne Journalistin zwischen Januar 2012 und Februar 2013 mehr als 100.000 Euro gezahlt.

Die Herausgeberin des Anlegermagazins "Finanzwelt", Dorothee Schöneich, habe sogar noch wenige Tage vor der Durchsuchung der Immobiliengruppe Provisionen von S&K erhalten, schreibt die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe und beruft sich auf eine Liste mit Provisionsauszahlungen. Das Geld sei demnach für die "Beratung zu und Empfehlung von neuen Vertriebspartnern" für die S&K geflossen.

Geschönte Berichterstattung

Die Staatsanwaltschaft geht dem Bericht zufolge davon aus, dass Schöneich im Gegenzug für "eine fortlaufend positive und wahrheitswidrig geschönte Berichterstattung" in der "Finanzwelt" gesorgt habe. Schöneich habe sich hierzu auf Anfrage der Zeitung nicht geäußert, habe aber über ihren Anwalt ausrichten lassen, sie habe keine Straftat begangen. Sie trat inzwischen zurück.

Laut Staatsanwaltschaft Frankfurt nutzten die S&K-Chefs Stephan Schäfer und Jonas Köller Anlegergelder vor allem, um sich Millionengehälter auszuzahlen, Luxuswagen zu mieten und das Geld auf Partys zu verprassen. Schäfer und Köller sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

(dapd)


 


 

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