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Nach Scheitern der Anlegerklage

Klägerseite will sich mit Porsche-Urteil nicht zufrieden geben

Nach dem Scheitern der Anlegerklage gegen Porsche vor dem Landgericht Braunschweig in der ersten Instanz behält sich die Klägerseite das Einlegen vor Rechtsmitteln vor.


Es sei weiter davon auszugehen, "dass Porsche bereits im Februar 2008 entgegen dem Dementi der Pressemitteilung vom 10.03.2008 die Absicht hatte, VW zu übernehmen", erklärt Rechtsanwalt Christoph von Arnim von der Kanzlei FPS am Mittwoch, der den Kläger Ariel Cukierman vertritt. Nach Ansicht der Kläger habe Porsche die Spekulanten hierüber "bewusst getäuscht".

Dass die Braunschweiger Richter die daraus abgeleitete Schadenersatzforderung in Millionenhöhe ablehnten, trage nicht zur Stärkung des Vertrauens in die Märkte bei. Es sei nicht hinnehmbar, "dass das Ausnutzen von Gesetzesschlupflöchern "praktisch folgenlos bleiben soll", hieß es. Nach Prüfung der am späten Vormittag vorgelegten schriftlichen Urteilsbegründung würden die Kläger nun "über die weitere Vorgehensweise entscheiden", teilte von Arnim mit.

(dapd)


 


 

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