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2. Dialog der Stiftungen Nordwest

Nachhaltige Stiftungsarbeit mit Öffentlichkeitsarbeit absichern

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von Stiftungen in Deutschland – unter diesem Thema stand am vergangenen Freitag in Oldenburg der 2. Dialog der Stiftungen Nordwest. Die OLB-Treuhandstiftung Weser Ems und die EWE Stiftung hatten rund 50 Gäste aus regionalen Stiftungen sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik dazu eingeladen. Im Jahr 2008 fand die Veranstaltung zum ersten Mal statt.

„Stiftungen als Ausdruck zivilgesellschaftlichen Engagements sind heute hoch aktuell und von großer gesellschaftspolitischer sowie volkswirtschaftlicher Relevanz. Sie geben wichtige Impulse und erarbeiten gesellschaftliche Problemlösungen. Diese Entwicklung ist ein Zeichen einer starken Bürgergesellschaft, die wir durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit noch sichtbarer machen müssen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der EWE Stiftung , Dr. Werner Brinker. Das ist richtig, denn größere Stiftungen schwanken heute häufig zwischen den Extremen, zu helfen und kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden oder viel Öffentlichkeitsarbeit zu machen und mit  auf Marketing abgestimmten Projekten relativ wenig zu bewegen. Folge: Stiftungen mit sinnvollen Vorhaben geraten trotz höheren Kostenaufwands in die Bredoullie, erheblich weniger vom Spendentopf abzubekommen, denn viele Spender können aus der Ferne häufig nicht die Nachhaltigkeit der Stiftungsarbeit beurteilen, Broschüren und Webseiten können trügerisch sein. Die Kunst besteht daher für nachhaltig arbeitende Stiftungen darin, sinnvolle Stiftungsvorhaben erheblich besser zu kommunizieren und damit auch die sinnvolle Stiftungsarbeit abzusichern.

Durchdachte Stiftungskommunikation hilfreich

Brinker stellte auf der Veranstaltung auch die Bedeutung Oldenburgs als Stifterstadt heraus. So liege Oldenburg im Verhältnis zur Einwohnerzahl mit 91 Stiftungen bundesweit auf Platz 4, vor München und Bonn. „Stiftungen gehen immer mehr in die Offensive. Sie treten für die gute Sache ein und erreichen große öffentliche Wirkung. Eine planvolle und bewusste Kommunikation der Stiftungsziele und -zwecke schafft Transparenz und sorgt für eine hohe Glaubwürdigkeit des Stiftungswirkens. Kontinuierliche Arbeit ist dabei besonders wichtig“, so Dr. Peter Schinzing, Vorstand der OLB-Treuhandstiftung der Oldenburgischen Landesbank. Durchdachte Stiftungskommunikation könne zudem bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern helfen. Nach einem Impulsreferat zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von Stiftungen von Dr. Tobias Henkel von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, stellte Ulrike Posch von der Bundesakademie für Kirche und Diakonie Berlin so genannte „Best Practice“-Beispiele vor.

(Redaktion)


 


 

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