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Wilhelmshaven

Nachnutzung für Hertie-Kaufhaus hat nun oberste Priorität

Nachdem der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Eberhard Menzel bereits am Mittwoch in der öffentlichen Ratssitzung die Nachricht bekannt gab, dass die Hertie GmbH den Geschäftsbetrieb in allen 54 Warenhäusern und der Unternehmenszentrale in Essen-Kettwig einstellen wird, erhielt er die offizielle Nachricht heute von Insolvenzverwalter Dr. Biner Bähr.

Dieser begründete das Aus nach Darstellung aus dem Wilhelmshavener Rathaus damit, dass der Erhalt der Warenhäuser und der 2.600 Arbeitsplätze am Haupteigentümer Dawnay Day scheiterte. Dieser konnte sich mit anderen Hertie-Investoren nicht auf die Mietkonditionen für die Fortführung des Geschäftsbetriebes einigen. Das Konzept der Investoren sah vor, langfristig alle Hertie Warenhäuser  fortzuführen und nahezu sämtliche 2.600 Arbeitsplätze zu erhalten.

Oberbürgermeister: Nachnutzung für Hertie-Gebäude gesucht

Jetzt, so Menzel, sei der Eigentümer des Hertie-Gebäudes in Wilhelmshaven gefordert. Der Stadt seien in dieser Situation  jedoch weitestegehend die Hände gebunden. Es sei aber keine Frage, dass Rat und Stadtverwaltung angesichts der Bedeutung des Gebäudes in zentraler Lage alles in ihrer Macht stehende tun würden, damit das markante, 85 Jahre bestehenden Gebäude in der Wilhelmshavener City weiter genutzt werde. Unverbindliche Gespräche, die es hier in den letzten Monaten gegeben habe, würde man jetzt weiterführen. Eine Nutzung als Stadthalle an dieser Stelle schloss Oberbürgermeister Eberhard Menzel allerdings aus.

(Redaktion)


 


 

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