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Tochter des ersten Neonazi-Mord-Opfers

Man hat uns nicht geglaubt, weil wir Türken sind

Wenige Tage vor der offiziellen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt im Berliner Konzerthaus am Donnerstag hat Semiya Simsek, die Tochter von Enver Simsek, dem ersten Opfer der rechtsextremen Mordserie, schwere Vorwürfe gegen die deutschen Ermittlungsbehörden erhoben.

 Im "Tagesspiegel am Sonntag" sagte sie: "Jahrelang hat die Polizei versucht, etwas aus uns herauszubekommen, was nicht da war. Man hat uns vorgeworfen, wir würden schweigen, weil wir Türken sind. Man hat uns auch nicht geglaubt, weil wir Türken sind." Simseks Anwalt, Jens Rabe, sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Meine Erfahrung als Opferanwalt ist, dass sich die Betroffenen vor allem eines wünschen: Dass es ein Verfahren und eine öffentliche Verhandlung gibt. Und natürlich, dass die Taten aufgeklärt werden."

(Redaktion)


 


 

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