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Netzentwicklungsplan

Umwelthilfe-Verband warnt vor unnötigem Netzausbau

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die aktuellen Pläne zum Ausbau des deutschen Hochspannungsnetzes als überdimensioniert kritisiert. Der neue Entwicklungsplan der Übertragungsnetzbetreiber sehe "soviel Netz wie möglich, und nicht soviel Netz wie nötig" vor, sagte der DUH-Energieexperte Peter Ahmels am Freitag in Berlin.

Die Stromnetzbetreiber hätten "ein Netz im Kopf, dass auch eine Rückkehr zu einer zentralen, auf Kohlekraftwerken beruhenden Stromversorgung ermöglicht". Ahmels lobte die neue Form der öffentlichen Netzplanung.

Experte fordert Anspruch auf Kompensation

Der DUH-Experte forderte zudem, bei neuen Hochspannungsleitungen 400 Meter Abstand zu Siedlungen und 200 Meter Abstand zu einzelnen Wohngebäuden einzuhalten. Es müsse einen Anspruch auf Kompensation geben, wenn dieser Mindestabstand unterschritten werde, sagte er.

Nach Auffassung der DUH fehlt im Netzentwicklungsplan auch eine Priorisierung nach sofort und erst später notwendigen neuen Trassen. Zudem berücksichtige er zu wenig entlastende Effekte durch neue Speichertechniken oder intelligente Stromzähler, hieß es.

(dapd )


 


 

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