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Universität Oldenburg

Neue Jury für Carl-von-Ossietzky-Preis 2010 steht

Zwei namhafte Experten konnten für die fünfköpfige Jury des Carl-von-Ossietzky-Preises für Zeitgeschichte und Politik der Stadt Oldenburg 2010 gewonnen werden: der renommierte Konflikt- und Gewaltforscher Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer und der langjährige Chefkorrespondent der Wochenzeitung Die Zeit, Dr. Gunter Hofmann.

Professor Heitmeyer ist Professor für Sozialisation an der Universität Bielefeld. 1996 gründete er dort das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung und leitet es seitdem. Heitmeyer genießt internationales Ansehen durch seine Forschungen über Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und ethnisch-soziale Konflikte. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, Aufsätze und Bücher zu Themen der Gewaltforschung, sozialer Desintegration und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit veröffentlicht und ist Herausgeber umfangreicher Publikationen und Schriftenreihen.

Hochkarätig besetzte Jury

Der Journalist Dr. Gunter Hofmann ist seit 1977 Korrespondent der ZEIT.
Als studierter Politikwissenschaftler, Soziologe und Philosoph war er
zunächst in Bonn tätig, um dann Chefkorrespondent im Hauptstadtbüro Berlin
zu werden. Hofmann hat sich vor allen Dingen als Beobachter und kritischer
Analytiker der bundesrepublikanischen Gegenwart einen Namen gemacht. Für
sein Buch Abschiede, Anfänge Die Bundesrepublik, eine Anatomie erhielt er
2002 den Preis der Friedrich-Ebert- Stiftung für das beste politische Buch
des Jahres. In der Experten-Jury sind weiterhin dabei die Journalistin Dr. Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung, München) und der Historiker Prof. Norbert Frei (Universität Jena), die beide zum dritten Mal an der Entscheidungsfindung mitwirken werden. Die Literaturwissenschafterin Prof. Sabine Doering (Universität Oldenburg) steht zum zweiten Mal als Jurorin zur Verfügung. Ausgeschieden sind der Soziologe Prof. Oskar Negt aus Hannover und der Redakteur und Herausgeber der Zweiwochenschrift Ossietzky
Eckart Spoo aus Berlin, der mehrfach in der Jury mitgearbeitet hat.

Verleihung am 4. Mai 2010

Die Mitglieder der berufenen Jury treffen sich im Oktober dieses Jahres,
um über den neuen Preisträger zu beraten. Der mit 10.000 Euro dotierte
Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg wird am 4. Mai 2010, dem
Todestag Ossietzkys, erneut verliehen. Mit ihm werden Personen, einzelne
Werke oder Gesamtwerke ausgezeichnet, die sich mit Leben und Werk
Ossietzkys, dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland oder mit Themen der Politik und Zeitgeschichte im Geiste Carl von Ossietzkys befassen. Im  vergangenen Jahr wurde der Preis der Journalistin und Autorin Inge Deutschkron zuerkannt.

(Redaktion)


 


 

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