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New York

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen US-Investmentfirmen

Die New Yorker Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar gegen einige der größten Private-Equity-Firmen des Landes, darunter auch gegen das vom republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney gegründete Investmentunternehmen Bain Capital.

Es werde geprüft, ob die Firmen eine Steuerstrategie angewandt hätten, mit der sie sich Steuern in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar gespart hätten, sagte ein Gewährsmann, der mit den Ermittlungen vertraut ist. Konkret sollen dabei Gebühren für die Betreuung von Konten in Fondsinvestments umgewandelt worden sein, was einen niedrigeren Steuersatz zur Folge hatte.

Als erste berichtete die "New York Times" von der Untersuchung gegen mehr als ein Dutzend Firmen. Steuerexperten äußerten gegenüber dem Blatt unterschiedliche Meinungen dazu, ob die Praxis legal ist oder nicht. Romney erhält als ehemaliger Partner immer noch Zahlungen von Bain Capital, die Ermittlungen beziehen sich aber nicht auf die Zeit, als er das Unternehmen leitete.

(dapd)


 


 

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