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Friedrich-Naumann-Stiftung

Niedersachsen bei wirtschaftlicher Freiheit immer noch im oberen Drittel

Der Bericht der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung über die wirtschaftliche Freiheit in den Bundesländern wurde in diesem Jahr auf der Datenbasis des Jahres 2006 aktualisiert. Niedersachsen steht in der Wertung auf Platz 5 von 16.

In der aktuellen Ausgabe führt erneut Bayern den Vergleich der Länder an  - noch vor Baden-Württemberg. Die wirtschaftliche Freiheit ist nach den Kriterien der Stiftung in den ostdeutschen Ländern im Schnitt geringer als in den alten Bundesländern. Vor allem deshalb, weil die Staatstätigkeit in den neuen Ländern erheblich größer sei. Brandenburg und Thüringen stehen in der Studie unter den neuen Ländern noch am besten da und liegen nur knapp hinter Bremen. „Berlin liegt in beiden Vergleichen am Ende der Rangliste“, so Dr. Detmar Doering, Leiter des Liberalen Instituts der Stiftung für die Freiheit, „weil dort der Staatskonsum besonders hoch ist, besonders viele staatliche Subventionen gezahlt werden und ein besonders großer Teil der Erwerbstätigen beim Staat beschäftigt ist.“

Wirtschaftliche Freiheit, so die Stiftung, sei dann gegeben, wenn die Menschen unbeeinflusst durch Zwang ihren Geschäften nachgehen, ihre Arbeitskraft und Güter nutzen und Güter produzieren oder tauschen können. Die wirtschaftliche Freiheit könne aber durch Regierungen und Parlamente vermindert werden, die durch Besteuerung sowie direkte oder indirekte Eingriffe in Märkte die Tauschfreiheit beeinflussten oder behindern. Die wirtschaftliche Freiheit sei aber auch dann nur eingeschränkt gegeben, wenn die Eigentumsrechte der Menschen vor Raub und Diebstahl nicht hinreichend geschützt seien. Die Autoren der Studie, Roman Bertenrath, Dr. Clemens Fuest und Patrick Welter weisen darauf hin, dass mehr wirtschaftliche Freiheit Hand in Hand  gehe mit einem höheren Pro-Kopf-Einkommen, mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum und einer niedrigeren Arbeitslosigkeit. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sich die Länder Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt in der Studie leicht verbessern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein verschlechterten sich. Die Werte blieben gleich für Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen. Die Bundesländer-Wertung der Studie im Einzelnen:

  1. Bayern
  2. Baden-Württemberg
  3. Schleswig-Holstein
  4. Rheinland-Pfalz
  5. Niedersachsen
  6. Hessen
  7. Saarland
  8. Hamburg
  9. Nordrhein-Westfalen
  10. Bremen
  11. Thüringen
  12. Brandenburg
  13. Mecklenburg-Vorpommern
  14. Sachsen-Anhalt
  15. Sachsen
  16. Berlin

(Redaktion)


 


 

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