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Eierschwindel ist für Bio-Branche kein Bio-Skandal

"Das, was in Niedersachsen passiert ist, ist ein Legehennen- und kein spezieller Bio-Skandal", sagte der Vorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein, dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe).

Von den 200 Betrieben, gegen die die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt, kämen nur 40 aus der Bio-Branche. Den Firmen wird vorgeworfen, mehr Tiere als erlaubt gehalten zu haben.

Dennoch plädiert Löwenstein für eine Verbesserung der Kontrollen in der Öko-Geflügelhaltung. Zudem solle in einer neuen EU-Verordnung die Zahl der Hennen, die in Öko-Betrieben gehalten werden dürfen, begrenzt werden.

Dass eines Tages auch in Öko-Fertiggerichten undeklariertes Pferdefleisch auftauchen könnte, wollte Löwenstein nicht ausschließen. "Wo Menschen betrügen können, kann Betrug geschehen", sagte er. "Bisher ist das aber zum Glück nicht vorgekommen."

(dapd)


 


 

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