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Niedersachsen

Ministerium erwägt Nennung beschuldigter Legehennen-Betriebe

Im Zusammenhang mit dem Betrugsverdacht bei Bio-Eiern erwägt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium die namentliche Nennung der betroffenen Betriebe.

 "Wir prüfen, ob die Veröffentlichung schon bei hinreichendem Tatverdacht möglich ist", sagte der neue Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) am Montag im Interview. Grundlage für die Nennung könnte das Verbraucherinformationsgesetz sein.

Staatsanwaltschaft: Groß angelegter Betrug

Meyer betonte: "Es geht hier nicht um Ordnungswidrigkeiten oder ein Kavaliersdelikt, sondern um Straftaten. Wenn der Vorwurf stimmt, handelt es sich um Verbrauchertäuschung und massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz durch die systematischen Überbelegung von Ställen", sagte er. Er hoffe, dass es durch die Ermittlungen auch zu einer abschreckenden Wirkung komme, so dass weitere Skandale vermieden werden.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg geht davon aus, dass Millionen Eier mit der Kennzeichnung "Freiland" - teils sogar als Bio-Eier - verkauft wurden, obwohl sie diese Bezeichnungen nicht verdienten. In Niedersachsen wird gegen 150 Betriebe ermittelt. Weitere 50 Fälle haben die Ermittler an andere Bundesländer abgegeben.

(dapd)


 


 

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