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Grüne Woche Berlin

Niedersachsen präsentiert sich in der Hauptstadt mit klimaneutralem Messestand

Mit einem C02-neutral gestellten Standbau präsentiert sich das Bundesland in der Niedersachsenhalle auf der Grünen Woche in Berlin und setzt damit ein Zeichen für Klimaschutz.

"Klimaschutz lässt sich nur verwirklichen, wenn sich möglichst viele Akteure auf allen Ebenen wirtschaftlichen Handelns konkret dafür einsetzen", erklärte Niels Kämpny, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz in Berlin. In diesem Sinne unterstützt die Marketinggesellschaft mit ihrer Initiative die Klimaschutzstrategie des Landes Niedersachsen, das als erstes Bundesland Deutschlands im Oktober 2008 eine Regierungskommission für Klimaschutz eingesetzt hat. "Die Regierungskommission wird effektive und praxisnahe Konzepte entwickeln, wie Niedersachsen angemessen auf den Klimawandel vorbereitet und zu einem innovativen Energiestandort weiterentwickelt werden kann. Das könnte auch Anstoß für andere Bundesländer werden – ähnlich wie heute die CO2-neutrale Niedersachsenhalle", betonte Kämpny.

Um die CO2-Menge zu kompensieren, unterstützt Niedersachsen im selben Umfang zertifizierte Klimaschutzprojekte gemäß dem Kyoto-Protokoll

"Denn Klimaschutz setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen - so unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz auch dieses Projekt in Berlin." In Zusammenarbeit mit dem Messebauunternehmen Fairstand aus Hannover und der Unternehmensberatung ClimatePartner aus München wurden für den Standbau in der Niedersachsenhalle Emissionen in Höhe von insgesamt 88 000 kg CO2-Äquivalenten ermittelt. In die Berechnung wurden Herstellung, Transport und Aufbau sämtlicher Messestände und der Rahmengestaltung der rund 1.500 m2 großen Ausstellungsfläche sowie die energetischen Verbräuche während der Messe in der Halle einbezogen. Um diese CO2-Menge zu kompensieren, unterstützt die Marketinggesellschaft im selben Umfang zertifizierte Klimaschutzprojekte gemäß dem Kyoto-Protokoll für Klimaschutz. Dabei handelt es sich um Vorhaben in Indien (Windenergie und Biomasse-Verbrennung), Südafrika (Brennstoffeinsparung), Guatemala (Wasserkraftnutzung) und im Kongo (Aufforstung).

Die Marketinggesellschaft ist Messepartner der niedersächsischen Ernährungswirtschaft bei zahlreichen Messen im In- und Ausland. Sie plant, konzipiert und betreut Messeauftritte niedersächsischer Unternehmen mit einer Standfläche von rund 3.200 Tausend Quadratmeter pro Jahr. Der CO2-neutrale Messebau ist bundesweit noch eine absolute Neuheit. Das Messebauunternehmen Fairstand ist das erste in Deutschland, das diesen Anspruch konsequent umsetzt. Mit der Initiative auf der Grünen Woche will die Marketinggesellschaft die Branche für das Thema Klimaschutz auch im Bereich Messewesen sensibilisieren. Transport, Materialqualität, Energie für den Standbetrieb und Werbung sollen künftig unter Klimaschutzgesichtspunkten bewertet und die Kunden der Marketinggesellschaft entsprechend beraten werden. Mit einem Informationsstand direkt in der Messehalle will die Marketinggesellschaft nicht nur die gut 400 000 Besucher der Grünen Woche sondern auch die Mitaussteller und das erwartete Fachpublikum aus Wirtschaft und Politik für das Thema Klimaschutz sensibilisieren.

Das Motto des Informationsstandes: "Gute Laune gutes Klima"

Das Motto des Informationsstandes: "Gute Laune gutes Klima". Neben Tipps für persönliche Klimaschutzaktivitäten gibt es konkrete Informationen zum Emissionshandel und zu Klimaschutz im Messebau. Wer möchte, kann sich von einem Mitarbeiter von ClimatePartner seinen persönlichen CO2-Fußabdruck ausrechnen lassen. Mit einer Registrierung für den Ausgleich gemäß Kyoto-Protokoll bei ClimatePartner oder eine Spende für die Renaturierung des Pietzmoores in der Lüneburger Heide kann jeder Messebesucher seine CO2-Emission direkt ausgleichen.

(Redaktion)


 


 

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