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Schweinegrippe

Niedersachsen können sich in Bremen nicht mehr impfen lassen

Das Bremer Landesgesundheitsamt hat entschieden, keine Menschen aus Niedersachsen mehr gegen die Schweinegrippe zu impfen. Als Begründung nennt die Behörde, dass der für das Land angeschaffte Impfstoff für die eigene Bevölkerung ausreiche, aber nicht noch für die Nachbarn

Als Begründung nennt die Behörde, dass der für das Land angeschaffte Impfstoff für die eigene Bevölkerung ausreiche, aber nicht noch für die Nachbarn. "Wir haben uns streng an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission gehalten", sagt Matthias Gruhl, Abteilungsleiter im Bremer Gesundheitsressort. Demnach gebe es eine strikte Reihenfolge, wer zuerst und wer erst später zu impfen sei, erklärte er gegenüber der in Bremen erscheinenden Tageszeitung "Weser-Kurier". Die Anordnung gilt nun zwar nur für die staatlichen Gesundheitsämter, der Appell der Behörde gilt aber auch für die privaten Arztpraxen, die ihren Impfstoff ebenfalls nur den Bremern spritzen sollen

Impfstoff-Mangel: Niedersachsen weichen nach Bremen aus

Den Bremern sind dabei die Niedersachsen ein Dorn im Auge, weil dort der Impfstoff ausgehe und nicht strukturiert genug geimpft werde: "Da wird geimpft, was den Ärzten vor die Nadel kommt", sagt Gruhl. Daher kämen die Nachbarn nun nach Bremen und drängten ins Gesundheitsamt und die Bremer Arztpraxen. Gruhl: "Die Begründung ist dann, dass wir in Bremen ja noch Impfstoff haben." Er berichtet sogar von Menschen, die aus dem 60 Kilometer entfernten Walsrode in die Hansestadt gekommen seien.

(Redaktion)


 


 

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