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Vier weitere Betriebe wegen Aflatoxin von Milchabholung ausgeschlossen

Vier Futtermittelunternehmer, die mit dem mit Aflatoxin belasteten Futtermittel aus Serbien aus der Charge eines Hamburger Importeurs gehandelt haben, haben dem Landesamt LAVES erst am Mittwoch ihre Lieferlisten übermittelt.

„Das ist nicht nachvollziehbar. Im Sinne eines effektiven Verbraucherschutzes müssen die Daten unverzüglich übermittelt werden." so Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer (Grüne). „Ich würde mich jetzt nicht mehr wundern, wenn noch weitere Lieferlisten beim LAVES eingingen," so der Politiker am Donnerstag-

Die neu gemeldeten Futtermittellieferungen betreffen demzufolge unter anderem 27 Milchvieh haltende Betriebe. Bei 23 Betrieben liegen bereits entlastende Untersuchungsergebnisse vor. Die vier weiteren Betriebe sind umgehend für die Milchabholung gesperrt und in die Kontrollmaßnahmen der zuständigen Behörden einbezogen worden. Zwei Betriebe liefern an Molkereien in NRW, die Molkereien wurden - ebenso wie die niedersächsischen - informiert. Probenuntersuchungen sind nach Angaben des verbraucherschutzministeriums in Hannober veranlasst.

Unterdessen liegen im LAVES Ergebnisse der verdachtsorientierten Untersuchungen von Lebern und Nieren der mit belastetem Futter gefütterten Tiere vor. Die Resultate sollen die Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) stützen. Demzufolge waren alle 19 untersuchten Proben von Puten, Kühen, Schweinen, Hähnchen und Enten unauffällig.

(Redaktion)


 


 

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