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Wirtschaftsschutz

Zehn Jahre Wirtschaftsschutz in Niedersachsen

Der Wirtschaftsschutz des niedersächsischen Verfassungsschutzes blickt auf zehn Jahre zurück und zieht Bilanz. Durch Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftsschutz und niedersächsischen Unternehmen sollen Firmen besser geschützt werden.

Der Wirtschaftsschutz des niedersächsischen Verfassungsschutzes hat in den vergangenen zehn Jahren 560 Unternehmen betreut und beraten. Allein im vergangenen Jahr gab es 132 individuelle Firmenberatungen sowie 79 Vorträge zum Thema Wirtschaftsspionage und Know-how-Verlust.

Innenminister Uwe Schünemann zog am 8. Februar 2010 in Hannover eine erfolgreiche Bilanz für den Wirtschaftsschutz des Verfassungsschutzes als Dienstleister für die niedersächsische Wirtschaft. Ziel des Wirtschaftsschutzes ist es, sensible Bereiche der Wirtschaft vor Ausspähungsversuchen zu schützen. Ausspähungsobjekte sind nicht nur Großkonzerne, auch kleine und mittelständische Unternehmen mit hohem Know-how stehen im Visier fremder Nachrichtendienste. Und gerade diese kleineren Unternehmen haben in Bezug auf den Stellenwert Sicherheit in der Unternehmenspolitik Aufklärungsbedarf. Vermutlich liegen die Schäden für die deutsche Volkswirtschaft im Milliardenbereich.

Durch die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern des Verfassungsschutzes und niedersächsischen Unternehmen, würden Firmen besser über Wirtschaftsspionage aufgeklärt und Sicherheitsbehörden könnten gezielter Maßnahmen gegen Know-how-Verluste ergreifen. "Die Wirtschaftsschützer müssen erschreckend häufig Diebstähle von Speichermedien wie Notebooks, Festplatten und Mobiltelefonen mit teilweise sehr sensiblem Firmenwissen und offensichtlich gezielte Einbrüche in Unternehmen mit Diebstahl von Know-how feststellen", sagte Uwe Schünemann. Darum soll die Kooperation zwischen niedersächsischen Unternehmen und Sicherheitsbehörden verbessert werden.

Die Aufgabe des Niedersächsischen Verfassungsschutzes lautet, Spionageaktivitäten abzuwehren und in der Wirtschaft durch Beratung und Aufklärung Sicherheitsmaßnahmen gegen derartige Angriffe zu initiieren. 

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Inneres, Sport und Integration

(Redaktion)


 


 

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