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Nigeria-Connection

Bremer Polizei legt Tätern das Handwerk

Bereits seit April 2010 wurden in der Abteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität der Bremer Polizei Ermittlungen gegen zunächst unbekannte Schwarzafrikaner wegen Verdachts der Geldwäsche geführt.

Die Täter hatten laut Polizei mit gefälschten europäischen Ausweisen Konten  eröffnet und Gelder aus dem so genannten Nigeria-Betrug - angebliche  Lotteriegewinne, vorgetäuschte Erbschaften und Wash-by-Wash-Betrug  - erhalten und nach Nigeria weitertransferiert. 

350.000 Euro Schaden

Bislang konnten  von der Polizei Überweisungen von sieben Opfern aus der Schweiz, Österreich, Finnland und Deutschland mit einer Gesamtschadenshöhe von ca. 350.000 Euro festgestellt werden.

Am Montag konnte nun ein 48 Jahre alter Tatverdächtiger aus
Nigeria bei einem Überweisungsvorgang in einer Bank in Bremen
festgenommen werden. Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen  ergaben sich laaut Polizei dann konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der in Bremen  lebende Nigerianer die Taten gemeinsam mit seiner gleichaltrigen
Lebensgefährtin begangen hat. Beide sind demnach bereits erheblich wegen  gleichgelagerter Taten in Erscheinung getreten. Die
Ermittlungen dauern an.

(Redaktion)


 


 

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