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NIK, Oldenburg

Heute sehen – morgen ernten

Das Netzwerk „Innovation & Gründung im Klimawandel“ (NIK) stellt sich vor und ruft Klimaanpassungswettbewerb aus

Der Klimawandel hat vielfältige Folgen für Unternehmen und ihre Wertschöpfungsketten. Absatz- und Lieferwege können wegen extremer Wetterereignisse unterbrochen werden und massive Lieferverzögerungen zur Folge haben. Unternehmen sind nicht nur Betroffene, sondern auch potenzielle Problemlöser des Klimawandels: einerseits durch aktive Klimaschutzmaßnahmen und innerbetriebliche Lösungen, andererseits durch die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen zur Anpassung an die schon heute spürbaren Klimaveränderungen. Der Bedarf und damit die Märkte für innovative Lösungen wachsen schnell; für vorausschauende Unternehmen eine Wachstumsperspektive.

Das Netzwerk „Innovation & Gründung im Klimawandel“ (NIK) unterstützt Unternehmen und Start-ups beim Identifizieren, Entwickeln und Umsetzen innovativer Lösungen und Produkte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. NIK ist das weltweit erste regionale Netzwerk seiner Art und wird von der Universität Oldenburg koordiniert. „Darüber hinaus beraten wir Gründungs- und Wirtschaftsförderer, sowie Kammern und Verbände in puncto Klimawandel und Klimaanpassung, weil Klimafitness von Wirtschaftsräumen als zunehmend wichtiger Standortfaktor gilt“, erklärt der wissenschaftliche NIK-Leiter apl. Prof. Dr. Klaus Fichter. Auf dem Klima-Innovationsforum stellte sich das Netzwerk unter dem Motto „Heute sehen, morgen ernten“ Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft vor. Im Fokus standen zunehmende Herausforderungen bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels und die damit verbundenen unternehmerische Potenziale. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) lobte in seiner Rede die Innovationskraft der ansässigen Unternehmen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsregion erhalten und steigern würden.

Klima-Innovationen: der Unternehmenswettbewerb für Vorausdenker

Im Rahmen des Forums lobte NIK gemeinsam mit der Metropole Nordwest und EWE einen Klimaanpassungswettbewerb aus. Der mit 8.000 Euro prämierte Preis zeichnet in den beiden Kategorien „Start-up“ und „Unternehmen“ clevere Ideen, Produkte und Dienstleistungen aus, die einen Beitrag zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels hier oder in anderen Regionen leisten und ein gutes Marktpotenzial versprechen. Bewerben können sich sowohl Start-ups, also sehr junge oder sich in der Gründung befindende Firmen, als auch Unternehmen, die bereits am Markt etabliert sind. Einzige Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz oder eine Niederlassung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg oder Ostfriesland haben. Die Bewerberplattform ist ab sofort bis zum 28. Februar 2015 unter www.n-i-k.net erreichbar.

Das Netzwerk „Innovation & Gründung im Klimawandel“ (NIK) wird sowohl vom Bundesumweltministerium als auch von der Metropolregion Nordwest und der Stadt Oldenburg gefördert. Neben apl. Prof. Fichter (Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit) und dem Lehrstuhl von Prof. Pfriem (Unternehmensführung und betriebliche Umweltpolitik) ist auch die Stiftungsprofessur Entrepreneurship von Prof. Dr. Alexander Nicolai beteiligt und bildet so ein Netzwerk mit langjähriger Erfahrung in Sachen Klimaanpassung, Klimaschutz, Innovationsberatung und Gründungsberatung. Zudem fördert der bereits gegründete NIK-Beirat die Vernetzung mit der Metropolregion Bremen-Oldenburg.

(Redaktion)


 


 

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