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NSN soll laut Bericht eine Milliarde Euro neues Eigenkapital benötigen

Der deutsch-finnische Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) soll nach dem gescheiterten Verkauf für die Neuausrichtung weitere Finanzmittel benötigen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 9/2011).

Laut Bericht soll allein der Umbau mindestens eine Milliarde Euro kosten. Zudem laufen im Juni 2012 Kreditlinien über zwei Milliarden Euro aus, die ersetzt werden müssen. Dafür will NSN in diesem Herbst eine hochverzinsliche Anleihe im Volumen von ein bis zwei Milliarden Euro begeben.

Finanzielles Risiko für NSN- Gesellschafter

Ohne zusätzliches Eigenkapital von den Gesellschaftern Nokia und Siemens wird dies allerdings nicht umzusetzen sein. "NSN braucht mindestens eine Milliarde Euro frisches Geld von den Müttern", erklärte ein Konzern-Insider gegenüber 'Capital'. "Eine andere Option gibt es nicht."

Siemens dringt 'Capital'-Informationen zufolge darauf, Verwaltungsratschef Olli-Pekka Kallasvuo zu ersetzen. Vorstandschef Rajeev Suri soll neben Finanzchef Marco Schröter ein weiterer Restrukturierungsexperte zur Seite gestellt werden.

(ots)


 


 

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