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Viel Arbeit für die DGzRS am Wochenende

Seenotretter bergen entkräfteten Surfer aus dem Wattenmeer vor Norddeich

Einen völlig entkräfteten Surfer haben Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag, den 28. August 2011, aus einer akuten Notlage gerettet.

Seenotretter bergen entkräfteten Surfer aus dem Wattenmeer vor Norddeich Zahlreiche Einsätze der DGzRS-Rettungsflotte am vergangenen stürmischen Wochenende Im Wattenmeer vor Norddeich haben die Seenotretter am Sonntag, 28. August 2011, Einen völlig entkräfteten Surfer haben Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag, den 28. August 2011, aus einer akuten Notlage gerettet. Der 25-jährige Mann klammerte sich an der Spitze einer Buhne im Wattenmeer vor Norddeich (Landkreis Aurich) an ein Seezeichen, als die Freiwilligen-Besatzung des DGzRS-Seenotrettungsbootes Woltera von der Station auf der Insel Juist der eintraf.

Schiff war auf Kontrollfahrt nach Norddeich

Die Seenotretter befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Kontrollfahrt nach Norddeich, als der dortige Hafenmeister sie über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 auf die Notlage des Surfers aufmerksam machte. Passanten hatten vom Ufer aus beobachtet, wie der 25-Jährige an dem sogenannten Kardinalzeichen, der Markierung des Buhnen-Endes als gefährliche Untiefe, Halt suchte. Die Woltera nahm daraufhin sofort Kurs auf deie gemeldete Stelle. In der Nähe der Steine des Leitdamms mussten die Seenotretter bei südwestlichen Winden um sieben Beaufort (bis 61 km/h Windgeschwindigkeit) vorsichtig manövrieren. Sie warfen dem Mann eine Leine zu, zogen ihn ein Stück in tieferes Wasser und nahmen ihn schließlich durch die Bergungspforte an Bord. Dort hüllten sie ihn in wärmende Decken und versorgten Schnittverletzungen an seinen Füßen, die er sich beim Festklammern am Seezeichen zugezogen hatte.

In Norddeich angekommen übergaben die Seenotretter den Mann in die Obhut seiner Familie. Bei zahlreichen weiteren Einsätzen waren am vergangenen Wochenende nach DGzRS-Angaben insgesamt über 40 Menschen auf die Hilfe der Seenotretter angewiesen, nicht zuletzt aufgrund des Gewittersturms in der Nacht zu Sonnabend mit Böen bis zehn Beaufort (102 km/h). Weitere allein 132 Menschen, davon etwa ein Drittel Kinder, brachten die Seenotretter am Sonnabendnachmittag von einem Ausflugsschiff, das sich im Watt vor Hooksiel festgefahren hatte, sicher an Land.

(Redaktion)


 


 

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