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Aviabelt

Nordwest-Region spielt in der „Champions Liga“ der Luftfahrt mit

Luftfahrtakteure der Metropolregion Bremen/Oldenburg trafen sich kürzlich im OFFIS-Institut Oldenburg anlässlich der Mitgliederversammlung des Aviabelt e.V. - einer Interessenvertretung die insbesondere die Luftfahrt in "Bremen und umzu" stärken will.

Der eingeladene Gastredner Walter Hirche (FDP), bis vor einigen Monaten niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, betonte vor den Anwesenden die strategische Bedeutung der Luft- und Raumfahrt und ihren Einfluss auch auf andere Branchen.

Aviabelt-Netzwerk besteht seit 2005

Luftfahrtunternehmen, Zulieferer und wissenschaftliche Einrichtungen aus „Bremen und umzu“ haben in 2005 den Verein „Aviabelt Bremen e.V.“ mit Unterstützung der Freien Hansestadt Bremen gegründet. Aviabelt will die Positionierung der Luftfahrtakteure aus der Metropolregion Bremen/Oldenburg im internationalen Wettbewerb verbessern und deren Exzellenz innerhalb der Branche weiterentwickeln. Besonders in den Themenfeldern Hochauftriebssysteme, Aerodynamik, Flugrobotik, Leichtbau und im Bereich innovativer Materialen verfügen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Region über ausgewiesene Kompetenzen.

"Der Norden hat es in der Hand, durch geeignete Netzwerkbildungen Projekte mit Mehrwert für alle zu gewinnen und die Hanse-Region nicht nur im maritimen sondern auch im Luft- und Raumfahrtbereich weltweit hervorragend zu positionieren." (Minister a.D. Walter Hirche)

Hirche lobt länderübergreifende Zusammenarbeit

Um die internationale Sichtbarkeit zu verbessern, ist den Akteuren insbesondere ein regionaler Schulterschluss im Nordwesten wichtig und die Forcierung und Vermarktung der vorhandenen Infrastrukturen und Wertschöpfungsketten. Ein Vorgehen, dass auch Walter Hirche, ehemaliger niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, in seinem Vortrag heraushob: "Die Luft- und Raumfahrtbranche hat eine strategische Bedeutung für die gesamte Wirtschaftsentwicklung, weil sie ein Treiber für Innovationen und Schlüsseltechnologien ist. Der Norden Deutschlands kann durch die notwendige Technologiepartnerschaft auf diesem Sektor nachhaltiges Wachstum erreichen und zugleich weltweit in der Champions Liga mitspielen." Darüber hinaus stellte er den Innovationscharakter der Branche in den Vordergrund und forderte auch einen politischen Schulterschluss: "Neuentwicklungen bei Material- und Antriebstechniken, auch verbunden mit innovativen neuen Ausbildungsgängen werden Einfluss nicht nur auf die Luft- und Raumfahrt selbst sondern auf alle Mobilitätsbereiche und Sektoren darüber hinaus haben. Gerade wegen der unbestrittenen positiven Perspektive muss es eine intensive Abstimmung zwischen den Ländern und Regionen geben, um der wegen des immer knappen Geldes großen Gefahr einer "Kannibalisierung" der Forschungsansätze und Fördermittel zu entgehen. Der Norden hat es in der Hand, durch geeignete Netzwerkbildungen Projekte mit Mehrwert für alle zu gewinnen und die Hanse-Region nicht nur im maritimen sondern auch im Luft- und Raumfahrtbereich weltweit hervorragend zu positionieren."

(Redaktion)


 


 

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