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10 Jahre Nordwestbahn

Jubiläum ist am Zug!

Vor zehn Jahren hatte die private Bahngesellschaft Nordwestbahn die erste von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) durchgeführte europaweite Ausschreibung gewonnen und den Betrieb auf der Schiene in der Region Weser-Ems aufgenommen. Am Mittwoch beschenkte man sich daher in Oldenburg selbst mit einer schick gestalteten Nordwestbahn (NWB).

Der mit einer Schleife versehnene Zug, den NWB-Geschäftsführer Meyer-Luu am Mittwoch am Oldenburger Hauptbahnhof der Öffentlichkeit vorstellte, soll im Jubiläumsjahr entlang der Fahrtstrecke Reisende und Passanten auf den runden Geburstatg aufmerksam machen.

Auch Geschenke für die Reisenden

Auch für die Reisenden hat man sich bei der Nordwestbahn einige Geschenke ausgedacht. Beim Termin in Oldenburg gaben Geschäftsführer der NWB, Martin Meyer-Luu, und der Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), Hans-Joachim Menn, Einblicke in die Geschenk-Planungen zum 10-Jährigen:

  • Die LNVG stellt der Nordwestbahn im Herbst zehn fabrikneue Triebwagen vom Typ "Lint 41" führ ihr Streckennetz zur Verfügung.
  • In sämtlichen NWB-Zügen die Fahrkarten-Automaten ausgetauscht und durch modernere Geräte ersetzt. Die neuen Automaten sollen nach Angaben der Nordwestbahn einfacher zu bedienen sein und erlauben den Kunden künftig auch die Zahlung mit EC-Karte.
  • Die von Oldenburg nach Cloppenburg probeweise eingeführte Spätverbindung am Samstagabend wird dauerhaft in den Fahrplan der Nordwestbahn aufgenommen. Durchschnittlich 70 Fahrgäste, bei besonderen Ereignissen sogar bis zu 200 Personen nutzten nach Angaben des Verkehrsunternehmens die Abendfahrt um 23:29 Uhr. 
  • Auf der Strecke zwischen Osnabrück, Oldenburg und Wilhelmshaven werden seit Juni alle Züge durch Personal begleitet. Bisher war es nur bei etwa jedem dritten Zug auf dieser Strecke der Fall.

Doch letzteres Geschenk ist nicht nur eines an die die knapp 12.000 täglichen Fahrgäste, die so nach Unternehmensangaben jederzeit einen Ansprechpartner im Zug haben: "Mehr Zugbegleiter bedeuten auch mehr Einnahmen", erläutert NWB-Geschäftsführer Martin Meyer-Luu. Angesichts des Phänomens Schwarzfahren wollte man offenbar auch der Buchhaltung im Verkehrsunternehmen eine Freude machen. Alleine die Anwesenheit der Zugbegleiter habe die Akzeptanz des Fahrkartenautomaten in den Zügen deutlich gesteigert, so Meyer-Luu. Die finanziellen Voraussetzungen für den erhöhten Personaleinsatz hatte aber zuvor die LNVG geschaffen, die die wichtige Transitstrecke in ihren Verkehrsplanungen für das Land Niedersachsen inzwischen höher eingruppiert.

Shönheitskur für Osnabrücker Bahnhöfe geplant

Tatsächlich hat das Land auch sonst viel investiert: in den vergangenen 10 Jahren flossen 81 Millionen Euro in die Strecken und die Bahnhöfe in ganz Niedersachsen. Für das Weser-Ems-Netz wurden und werden zudem über den Fahrzeugpool der LNVG eigens angeschaffte Triebwagen eingesetzt, die vom Unternehmen Nordwestbahn bedient werden, aber der LNVG und somit dem Land gehören. Im Rahmen des Bahnhofsprogramms "Niedersachsen ist am Zug 2" sollen in den nächten Jahren u.a. der Osnabrücker Hauptbahnhof und der Bahnhof Osnabrück-Altstadt (ehem. Hasetor), noch ausgebaut werden.

(Redaktion)


 


 

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