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Universität Oldenburg

Hunderte Mitarbeiter an Noro-Virus erkrankt

An der Universität Oldenburg sind hunderte Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen erkrankt. Sie leiden an Symptomen einer schweren Magen-Darm-Grippe. Inzwischen steht fest: es handelt sich um ein Noro-Virus.

Die Mensa der Oldenburger Universität war am Freitag wie leer gefegt. Tags zuvor war bekannt geworden, dass sowohl beim dortigen Personal, wie auch in der Bibliothek, der Cafeteria und in anderen Bereichen der Hochschule rund 150 Mitarbeiter erkrankt waren und allesamt die selben Symptome einer Magen-Darm-Infektion mit Erbrechen zeigten. Auch viele Studierende zeigen inzwischen diese Symptome. Daten hierzu liegen der Universität jedoch nicht vor. Jedoch wird im Oldenburger Gesundheitsamt berichtet, dass es auch außerhalb der Universität bereits zu Infektionen gekommen ist.

Ansteckung über Tröpfchen

Nachdem zunächst unklar war, um welchen Erreger es sich handelt, hat das Gesundheitsamt am Freitagnachmittag bestätigt, dass es sich um ein humanen Noro-Virus handelt. Die Inkubationszeit der durch die Viren beim Menschen ausgelösten Erkrankung beträgt ca. 10-48 Stunden. Krankheitssymptome entwickeln sich meist innerhalb weniger Stunden bis Tage und bestehen in erster Linie aus einer Magen-Darm-Beschwerden mit plötzlich auftretendem Durchfall und Erbrechen. Erhebliche Flüssigkeitsverluste können die Folge sein. Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen sind keine Seltenheit. Die Erkrankung verläuft meist kurz und heftig und klingt nach ein bis drei Tagen wieder ab.

An Noro-Viren erkrankte Personen sind während der akuten Erkrankung und mindestens bis zu 48 Stunden nach Abklingen der Symptome durch Tröpfcheninfektion (z.B. Speichel, Nasensekret und Stuhlgang) ansteckungsfähig. Das Virus kann noch bis zu 14 Tage mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden. In Straußberg bei Berlin war vor wenigen Tagen nach einer Massenerkrankung mit dem Noro-Virus ein Zeltlager geräumt worden.

Hände gründlich waschen und in den Ärmel niesen

Um die weitere Verbreitung der Viren zu verhindern, soll an der der Universität Oldenburg nun eine Spezialreinigung vorgenommen werden, damit sich die Krankheitserreger nicht weiter über Türklinken, Geländer etc. verbreiten können. Die Studenten sind in einer Rundmail von der Vizepräsidentin Heide Ahrens gebeten worden, die Hygienemaßnahmen einzuhalten, die für die Schweinegrippe gelten. Und die lauten vor allem: immer gründlich die Hände waschen und in den Ärmel niesen.

(Redaktion)


 


 

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