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Uni Oldenburg

Noro-Virus weitestgehend im Griff

Laut einem Rundschreiben der Universität Oldenburg, welches business-on.de vorliegt, ist die Ansteckungsrate in Bezug auf den dort aufgetretenen Noro-Virus inzwischen rückläufig. Damit zeigen die getroffenen Hygienemaßnahmen erste Erfolge.

In dem Schreiben heißt es mit Berufung auf das Oldenburger Gesundheitsamt, dass nur noch sehr wenige Neuerkrankungen verzeichnet werden.

Nur noch ein Imbiss geschlossen

Am Freitag blieb am Campus Uhlhornsweg lediglich noch ein Imbiss geschlossen, alle anderen Verkaufsstellen des für die Gastronomie zuständigen Studentenwerks sind seit Dienstag wieder geöffnet. In den vorangegangenen Tagen war es an der Universität aufgrund von Noro-Viren-Erkrankungen zu erheblichen Personalangpässen gekommen.

In der Mensa hatten Mitarbeiter in der vergangenen Woche über erhebliche Magen-Darm-Beschweren geklagt. Als am Tag darauf auch Mensa-Gäste über die selben Beschwerden klagten, wurde das Gesundheitsamt eingeschaltet. Obwohl die Ursache bei Laboruntersuchungen bislang nicht aufgespürt werden konnte, vernichtete man beim Studentenwerk alle bis zu diesem Zeitpunkt hergestellten Speisen. Im Stuhl von Erkrankten wurde schließlich beim Landesgesundheitsamt das Noro-Virus nachgewiesen. Mitarbeiter bescheinigen dem Studentenwerk allerdings durchaus hygienische Zustände. Beim Studentenwerk geht man nicht davon aus, dass man der Ursache noch auf die Spur kommt und setzt daher auf die eingeleiteten Hygienemaßnahmen. Auf den Toiletten steht seit Dienstag Desinfektionsmittel bereit.

Uni appelliert an Studenten

Die Studenten werden in dem aktuellen Rundschreiben der Universität abschließend gebeten, auch weiterhin die Hände nach jedem Toilettengang gründlich zu waschen. Nach Angaben von Frank Bazoche vom Oldenburger Gesundheitsamt wird das Virus über den Stuhl und Erbrochenes übertragen. Mangelnde Handygiene trägt ihr übriges zur Verteilung des Virus bei. Um sicher zu gehen, dass die Übertragungskette unterbrochen bleibt, und um weitere Ansteckungen auszuschließen, werden an der Universität Oldenburg weiterhin Sonderreinigungen insbesondere der Toiletten durchgeführt.

(Redaktion)


 


 

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