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NRW kritisiert Niedersachsen

Düsseldorf nicht über Bio-Eier-Skandal informiert

Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium hat der ehemaligen schwarz-gelben Landesregierung in Niedersachsen vorgeworfen, das NRW-Verbraucherschutzministerium nicht über den aktuellen Legehennen-Skandal informiert zu haben.

"Die ehemalige Landesregierung Niedersachsens wusste seit gut einem halben Jahr davon. Man hat uns aber nicht informiert", so Frank Seidlitz, Sprecher des NRW-Verbraucherschutzministeriums, gegenüber der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische" in der Ausgabe vom Dienstag. 

Sprecher: Unzureichende Informationslage

Das NRW-Ministerium habe aufgrund der unzureichenden Informationspolitik bislang überhaupt nicht ermitteln können, so Seidlitz weiter. Laut der ermittelnden Staatsanwaltschaft Oldenburg sollen auch NRW-Betriebe von dem Skandal betroffen sein. Es geht unter anderem darum, dass Eier als Freiland- und Bioware verkauft worden sein sollen, die nicht unter entsprechenden Bedingungen produziert wurden.

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von fuerTiere
26.02.13 22:58 Uhr
Eier

- Männliche Küken werden direkt nach der Geburt getötet
- Den Legehennen wird unter Schmerzen der Schnabel gekürzt
- In der Natur legen Hühner einmal im Jahr Eier
- Heutige "Lege-"hennen sind soweit qualgezüchtet, dass sie fast jeden Tag ein Ei legen müssen
- Durch den Dauerstress kommt es zum Federrupfen, bis hin zum Töten der Artgenossen
- Nach ca. 15 bis 18 Monaten werden die Legehennen geschlachtet, da die Legeleistung nachlässt

von Juli
01.03.13 19:23 Uhr
Vegan leben ist konsequenter Tierschutz

Das Wort „Qualität“ steht mittlerweile auf
fast jedem Produkt und damit sichert sich der
Landwirt einen guten Absatz seiner Produkte.
Qualitätsfleisch, Qualitätsmilch,
Qualitätseier. Einzig und allein der Wortbaustein
„Qual“ scheint hier immer zuzutreffen. Aber
wir Verbraucher sind gutgläubig und denken, dass
für die 30 Cent, die wir für ein Ei bezahlen,
das Huhn ein angenehmes Leben führen kann. Die
Landwirte interessieren aber weder die Gesundheit
der Tiere noch die der Verbraucher. Die Behörden
haben zu wenig Personal für Kontrollen und die
Hemmschwelle, auf Kosten der Tiere das schnelle
Geld zu machen, ist niedrig. Immer wieder zeigen
Recherchen von PETA, wie zum Beispiel Hühner mit
nur noch wenigen Federn am Körper in der
Eierindustrie in überfüllten Ställen
aneinandergepfercht werden. Oft schalten sich erst
dann die zuständigen Behörden ein. Zu sehen ist
das Video unter [gekürzt - bitte keine externen Links, die Red.] EierRecherche2012. Egal ob
bio oder konventionell, ich lebe vegan, denn nur
dann kann ich sicherstellen, dass für meinen
Appetit kein Tier leiden musste.

 

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