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Opel-Übernahme

NRW-Ministerpräsident stemmt sich gegen Magna-Pläne

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) scheut wieder mal keinen Sonderweg. In der Frage der Opel-Übernahme stellt er sich diesmal gegen seine Amtskollegen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen, gegen die Betriebsräte und gegen den US-Mutterkonzern General Motors. Reitet da ein Don Quichote gegen den von allen anderen bevorzugten Partner Magna? Nein. Der scheinbare Husarenritt des CDU-Politikers wird verständlich, wenn man sich die Übernahmepläne genauer anschaut.

Magna möchte zwar "nur" 2.600 Stellen abbauen und damit weniger als Fiat. Doch Rüttgers ist das Bochumer Hemd näher als alles andere: Der Verlust von 2.200 Ruhrgebietsarbeitsplätzen wäre ein Jahr vor der Landtagswahl eine große Hypothek. Kurt Beck (SPD) verhält sich im Fall Kaiserslautern nicht anders. Richtig ist das Verhalten trotzdem nicht. An erster Stelle sollte stehen, dass die Staatskasse möglichst wenig belastet wird. Denn je mehr Milliarden fließen, desto prekärer wird die Lage für die Konkurrenz von Opel. Auch dort sind Arbeiter beschäftigt, die wollen, dass ihre Jobs nicht durch Subventionen abgeschafft werden.

(ots / Westfalen Blatt)


 


 

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