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Anmieter Matthias D.

Fünfter Verdächtiger im Fall NSU wehrt sich gegen Vorwürfe

Der fünfte Verdächtige im Fall der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) bestreitet die Vorwürfe. Matthias D. auf dessen Namen die Wohnung in Zwickau angemietet worden sein soll, sagte dem Online-Magazin Stern.de: "Wenn ich was gemacht hätte, wäre ich ja wohl auch im Gefängnis. Bin ich aber nicht. Ich bin zu Haus...Ich habe damit nichts zu tun."

Die Ermittler werfen dem Mann nach Informationen von Stern.de vor, Mieter der Wohnung in Zwickau gewesen zu sein, in der die Terrorverdächtigen Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos zuletzt Unterschlupf fanden. Zudem soll der Mann aus dem sächsischen Johanngeorgenstadt auch Mieter der Wohnung gewesen sein, in der Zschäpe zuvor seit Anfang des Jahrtausends bis 2008 unter dem falschem Namen Susann D. gelebt haben soll.

Hausverwalter bestreitet Kontakt zu Matthias D.

Er bezeichnete die Vorwürfe im Gespräch mit Stern.de als Missverständnis. Es kommen in der Tat Zweifel auf, ob D. wirklich die Wohnung angemietet hat. Der damalige Hausverwalter Marc Knabbe (Name von der Redaktion geändert) ist sich "zu 100 Prozent" sicher, dass er stets mit Uwe Böhnhardt zu tun hatte, der sich als Matthias D. ausgegeben habe. Er habe sich im September 2007 gemeldet und wollte die Wohnung mieten. Eine Mietschuldfreiheitsbescheinigung, ein Gehaltsnachweis und eine Selbstauskunft - alle auf den Namen Matthias D. - hätten ihm genügt, sagte der Verwalter. Einen Ausweis habe er nicht verlangt.

(Redaktion)


 


 

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