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Nürnberg geht leer aus - Elektroauto ohne deutsche Beteiligung

Beim Rennen um einen Batterieauftrag für das amerikanische Elektroauto "Chevy Volt" vom notleidenden Autokonzern General Motors (GM) ist der deutsche Automotive-Zulieferer Continental leer ausgegangen. Pro Jahr hätten im Nürnberger Werk der Niedersachsen bis zu 15.000 Lithium-Ionen-Batterien produziert werden können.

Stattfdessen vergab GM am Rande der Detroiter Autoshow am Montang den Auftrag an den südkoreanischen Technologiekonzern LG. Die Koreaner werden dafür noch bis Ende des Jahres ein Werk im US-Bundesstaat Michigan errichten. In Zeiten der Finanzkrise eine unerwartet gute Nachricht für die gebeutelte Region und die US-Autobauer. GM-Chef Rick Wagoner rechnet bereits im ersten Quartal 2010 mit einem Produktionsbeginn.

Für Continental ist dies bereits die zweite Niederlage im Batteriegeschäft, schon Daimler hatte auf die Dienste der Hannoverener verzichtet. Die Niedersachsen scheinen zumindest zur Zeit vom Wachstumsmarkt der Zukunft abgeschnitten. Durch die hohe Verschuldung nach dem Zusammenschluss mit der fränkischen Schaeffler-Gruppe und die anhaltende Finanzkrise sind insbesondere Firmen aus dem Automotive-Sektor dringend auf Aufträge und erfolgreiche Innovationen angewiesen. Continental rechnet selbst damit, dass 2012 weltweit knapp zwei Millionen Autos mit Elektro- oder Hybrid-Antrieben unterwegs sein werden.

(Redaktion)


 


 

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