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Öffentlicher Dienst

Noch keine Bewegung bei Tarifverhandlungen

In den Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder gibt es noch keine Bewegung. Die Arbeitgeber hätten noch kein Angebot vorgelegt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Abend in Potsdam.

Die Gespräche verliefen  schwierig, man hoffe jedoch, bis Freitag zu einem Ergebnis zu kommen, hieß es weiter. Am Donnerstag könnten die Verhandlungen bis zum späten Abend andauern.

Die dritte Runde der auf zwei Tage angelegten Verhandlungen hatte am Nachmittag in Potsdam begonnen. Der Auftakt der Gespräche wurde von Protesten von etwa 400 betroffenen Beschäftigten begleitet. Rund 300 Delegierte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern kamen nach Gewerkschaftsangaben an die Verhandlungstische.

Der Verhandlungsführer der Bundesländer, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), hatte zuvor angekündigt, ein Angebot vorlegen zu wollen. Am Verhandlungstisch sitzen auf Gewerkschaftsseite Vertreter von Verdi, der Bildungsgewerkschaft GEW, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und von DBB Tarifunion. Seit Februar beteiligten sich in dem Tarifstreit bundesweit  Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen.

Die Gewerkschaften fordern unter anderem 6,5 Prozent mehr Gehalt , eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und eine Übernahmegarantie für Auszubildende. Scheitern die Gespräche in Potsdam, drohen Streiks.

(dapd)


 


 

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