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Grüntee

Öko-Test fand neben Mineralöl und Pestdiziden auch radioaktive Teilchen

Grüntee kommt meist aus Ostasien. Das Frankfurter Verbrauchermagazin Öko-Test wollte deshalb wissen, ob man diesen nach der Atomkatastrophe von Fukushima noch sorgenfrei trinken kann. Das Testergebnis zeigt, dass tatsächlich in einigen Produkten radioaktive Teilchen, wie sie nur bei künstlicher Kernspaltung entstehen, vorhanden sind. Das weitaus größere Problem sind jedoch Pestizide.

Radioaktivität war bei vier Grüntees in sehr geringen Mengen nachweisbar. Die radioaktiven Teilchen stammen aber wohl nicht aus Fukushima, sondern sind Reste aus früheren Atombombentests, die noch zig Jahre später in vielen Lebensmitteln nachweisbar sein können, teilt Öko-Test mit. Die Mengen in den untersuchten Produkten liegen sehr weit unter den Grenzen, ab denen Lebensmittel beanstandet werden. 

Mineralölhaltige Druckfarben sind generell ein Problem

Dafür waren aber umso mehr Pestizide nachweisbar: Bis zu 14 verschiedene Spritzmittel wurden in den Produkten zumindest in Spuren gefunden. In aromatisierten Tees entdeckte das Labor Pflanzenschutzmittelrückstände auch in erhöhten Mengen.
Ein weiterer Kritikpunkt waren Rückstände von Mineralöl, die das Labor in der Mehrzahl der Teeproben entdeckte. Dieses kann sich aus Druckfarben lösen (business-on.de berichtete), die zum Beispiel in Recyclingkartons stecken.  In 17 von 22 getesteten Tees waren sie nachweisbar, darunter auch bei Produkten des Fair Trade Handelshauses Gepa.

Fair Trade-Handelshaus sucht Alternativen

Um das Risiko weiter zu minimieren, dass unerwünschte Stoffe aus der Verpackung in den Tee gelangen, sucht das Unternehmen nach eigenen Angaben schon länger nach neuen Materialien. Die Tees in Aluminium zu verpacken komme für Gepa aus ökologischen Gründen allerdings nicht in Frage. Gemeinsam mitVerarbeitern und Handelspartnern arbeite man daran, für die Verpackungen so bald wie möglich eine kompostierbare Folie zu verwenden. Diese Folie sei vor Kurzem wissenschaftlich geprüft worden und habe sich dabei als effektiver Schutz herausgestelt, so Gepa weiter.

(Redaktion)


 


 

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