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Offshore-Hafen Bremerhaven

Planfeststellungsverfahren soll prioritär vorangetrieben werden

Nach der Deputation für Wirtschaft und Häfen hat kürzlich auch der Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft 8 Mio. Euro zur Planung des Offshore-Hafens in Bremerhaven freigegeben.

Mit den jetzt bewilligten Geldern sollen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren intensiv vorbereitet werden, um anschließend zügig in das Genehmigungsverfahren einsteigen zu können. Ziel sei es, das Projekt prioritär voranzutreiben und innerhalb eines Jahres die Vorbereitungen des Planfeststellungsverfahrens abgeschlossen zu haben, so ein Bremer Senatssprecher. Parallel dazu wird ein Ausschreibungsverfahren zum Bau und Betrieb des Offshore-Havens vorbereitet, damit im Jahr 2012 mit dem Bau begonnen werden kann.

Vorfinanzierung aus öffentlichen Mitteln

Aufgrund des sehr engen Zeitfensters bis zur Fertigstellung des Baus im Jahr 2014 sei eine Vorfinanzierung der Planungskosten durch die öffentliche Hand notwendig, heißt es aus dem Bremer Senat. Zunächst wollten private Investoren den Hafen errichten. Hierzu war eigens niedersächsisches Staatsgebiet (Luneplate) erworben worden. Widerstand bezüglich der geplanten Standorte gab es aber von Umweltschützern.

In den Vertragsverhandlungen mit etwaigen Investoren will das Land Bremen die vorausgeleisteten Planungskosten wieder von den Investoren zurück holen. Die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Terminals will man grundsätzlich durch private Investoren vornehmen lassen.

(Redaktion)


 

 

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