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Oldenburg

Arbeitsmarkt rüstet sich für das Frühjahr

- Arbeitslosenzahl sinkt geringfügig - Höhere Männer-Arbeitslosigkeit wegen Ausbildungsende in Metallberufen - Arbeitsagentur und Jobcenter investieren verstärkt in Qualifizierung - Kräftige Belebung des Stellenmarktes in allen Branchen

  • Arbeitslosenzahl 30.210
  • Arbeitslosenquote (Vorjahr): 7,7% (8,0%)
  • Veränd. ./. Vormonat: -20/ -0,1%
  • Stellenzugang (Veränd. ./. Vorjahr) 1.685 (+11,8%) Veränd. ./. Vorjahr: --858/ -2,8% 
  • Stellenbestand (Veränd. ./. Vorjahr) 4.550( +11,3%)

Im Februar verharrten die Arbeitslosenzahlen im Bezirk der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven nahezu auf dem Stand des Vormonats. 30.210 Frauen und Männer waren bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur und den Jobcentern arbeitslos gemeldet. Das sind 20 Personen weniger als im Januar oder - 0,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Werte deutlich günstiger: Die Zahl der Arbeitslosen ist um 858 oder 2,8 Prozent niedriger als im Februar 2014. Damit verstärkt sich der Trend der Vormonate. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen, beträgt im Februar 7,7 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 8,0 Prozent. „Im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen geringfügig gesunken“, sagt Dr. Thorsten Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur OldenburgWilhelmshaven. Die Abschlussprüfungen bei den zweieinhalb und dreieinhalb Jahre dauernden Berufsausbildungen führten dazu, dass sich verstärkt junge Männer aus insbesondere aus Metallberufen arbeitslos meldeten, die von ihren Betrieben nicht übernommen wurden. „Ich bin zuversichtlich, dass die jungen Fachleute rasch einen Arbeitsplatz finden“, so Müller.

Die Stellenmeldungen sind im Februar stark angestiegen. „Nach dem verhaltenen Januar hatten wir eine umso kräftigere Belebung im Februar“, sagt Dr. Thorsten Müller. „Über alle Branchen hinweg haben Betriebe zahlreiche offene Stellen gemeldet. Besonders in Produktion und Fertigung, im Verkauf sowie im Tourismus und in Hotellerie und Gastronomie werden deutlich mehr Arbeitskräfte gesucht als im Vorjahr. Auch das Baugewerbe sucht schon jetzt gute Leute, damit die Arbeit bei frühlingshaftem Wetter sofort beginnen kann.“

Entwicklung nach Geschäftsstellenbezirken

Vergleicht man die Geschäftsstellenbezirke, stellt man eine deutliche Spreizung fest: Die Arbeitslosenzahl stieg gegenüber dem Vorjahr lediglich in zwei Geschäftsstellen: Brake (+3,9 Prozent bzw. plus 72 Personen) und Wilhelmshaven (+1,5 Prozent bzw. plus 73 Personen). Ein Minus von 0,7 Prozent oder 39 Personen gab es in der Geschäftsstelle Delmenhorst. Um 2,6 Prozent oder 47 Personen unter dem Vorjahresergebnis liegt die Arbeitslosenzahl in der Geschäftsstelle Nordenham. Einen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten auch die Geschäftsstellen Bad Zwischenahn (-4,1 Prozent bzw. 146 Personen), Oldenburg (-4,8 Prozent bzw. 425 Personen), Wildeshausen (-5,0 Prozent bzw. 74 Personen), Jever (-6,8 Prozent bzw. 125 Personen) und Varel (-8,9 Prozent bzw. 147 Personen).

(Redaktion)


 


 

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