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Oldenburg

„Deutschland 2030. Wie wir in Zukunft arbeiten und leben“

Zukunftswissenschaftler referierte im OLB-Forum in Oldenburg

Wie sieht unsere Welt 2030 aus? Das Wohlstandsdenken verändert sich. Die Menschen legen wieder mehr Wert auf nachhaltigen Wohlstand, der nicht nur von Konjunkturzyklen und Börsenkursen abhängig ist. Die Lebensprioritäten der Bevölkerung ändern sich. Wird dann zum Beispiel Sicherheit wichtiger als Freiheit oder Beschäftigungsgarantie wichtiger als Einkommenserhöhung? Rund 700 Interessierte erhielten Ende April Antworten auf diese und weitere Fragen. Sie gehörten zu den Gästen im OLB-Forum „Wissen und Zukunft“ der Oldenburgische Landesbank AG (OLB). „Ich freue mich, dass wir heute einen  ausgewiesenen Experten hier in Oldenburg zu Gast haben, der schon seit Jahrzehnten in die Zukunft schaut“, sagte Hilger Koenig, Mitglied des Vorstands der OLB, in der Einführung.

 In Zukunft werden Lebenskonzepte wichtiger sein

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Hamburg, hielt einen Vortrag auf Einladung der OLB in den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg. Der Titel lautete „Deutschland 2030. Wie wir in Zukunft arbeiten und leben“. Der Wissenschaftler beleuchtete die Zukunftsperspektiven, Zukunftssorgen und Zukunftshoffnungen. „In Zukunft werden Lebenskonzepte wichtiger sein als Bauprojekte oder Fortschritt wichtiger als Wachstum um jeden Preis,“ betonte er. Zugleich verstärke sich die Suche nach Sinn, Halt und Heimat. „Die Menschen interessieren sich wieder mehr für eine bessere Gesellschaft und wollen auch mithelfen, eine bessere Gesellschaft zu schaffen,“ so der Sozialforscher. Er erläuterte unter anderem, wie Deutschland diese Veränderungen aktiv mitgestalten kann. Die digitale Revolution spiele dabei eine große Rolle – sie habe längst begonnen. „Total digital ist völlig normal“, so der Referent.

 Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, geboren 1941 in Oberschlesien, ist Zukunftswissenschaftler und Berater für Politik und Wirtschaft. Der international renommierte „Mr. Zukunft“ (dpa) studierte Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie und promovierte 1968 zum Dr. phil. in Köln. Von 1975 bis 2006 wirkte er als Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. 1979 gründete er das BAT Freizeit- und Forschungsinstitut. Von 2007 bis 2010 engagierte er sich als wissenschaftlicher Leiter in der Nachfolgeorganisation Stiftung für Zukunftsfragen. Seit 2014 ist er wissenschaftlicher Leiter des Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung in Hamburg. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem im Jahr 2010 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

 OLB-Forum „Wissen und Zukunft“ seit 30 Jahren

Seit 30 Jahren bietet die Oldenburgische Landesbank AG mit dem OLB-Forum „Wissen und Zukunft“ ein kostenloses und vielfältiges Vortragsprogramm an. Damit setzt die Regionalbank auf den Dialog der Öffentlichkeit mit renommierten Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und übernimmt mit diesen gesellschaftlich relevanten Themen Verantwortung. Seit 2012 veranstaltet die OLB zudem einmal jährlich ein Junges Forum für acht- bis zwölfjährige Kinder.

(Redaktion)


 


 

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