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EWE in Brüssel für Brennstoffzellen-Engagement ausgezeichnet

Europäischer Verband würdigt den Einsatz des regionalen Energieversorgers für die Strom erzeugende Heizung

Mit dem „Market Development Award“ hat Cogen Europe, der europäische Verband zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung, jetzt den regionalen Energiedienstleister EWE für sein Brennstoffzellen-Engagement ausgezeichnet. Markus Seidel, EWE-Brennstoffzellen-Experte (Mitte), nahm den Preis von Fiona Riddoch, Cogen Europe Managing Director (links) und Bert de Colvenaer, Executive Director of the FCH JU (Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking, im Bild rechts), vor wenigen Tagen in Brüssel entgegen. 

Seidel: „Über die Auszeichnung, mit der Cogen unsere Bemühungen für die Brennstoffzelle würdigt, freuen wir uns sehr. Unser Ziel ist es, die hocheffiziente Brennstoffzellen- Technologie in den Markt zu bringen. Der Preis ist für uns die Bestätigung, hier auf dem richtigen Weg zu sein.“

EWE zählt in Deutschland zu den Vorreitern der Brennstoffzellen-Technologie. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet das Unternehmen eng mit Herstellern, Forschern und – über die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) – mit der Politik zusammen. Im größten deutschen Feldtest, Callux, erprobt EWE in einem Konsortium aus Energieversorgern und Industrie verschiedene Modelle in Haushalten. Bundesweit sind inzwischen rund 1.000 Brennstoffzellen- Heizgeräte im Einsatz – mit 440 getesteten Geräten gehört der Nordwesten dank EWE zur dichtesten Brennstoffzellen-Region in Deutschland. Ab 2016 möchte EWE Brennstoffzellen-Geräte in sein reguläres Dienstleistungsangebot für Privatkunden aufnehmen.

Über Brennstoffzellen: In einer Brennstoffzelle entsteht mittels einer elektrochemischen Reaktion von aus Erdgas gewonnenem Wasserstoff mit Sauerstoff Strom. Üblicherweise werden Strom und Wärme getrennt voneinander erzeugt. Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einem Brennstoffzellen-Heizgerät spart rund 30 Prozent Primärenergie ein. Beim klimaschädlichen Gas CO2 sind sogar Einsparungen bis zu 35 Prozent möglich. Der Einsatz von Bioerdgas optimiert zusätzlich die ökologische Bilanz. Brennstoffzellen können deshalb ein wesentlicher Baustein für die Energiewende sein.

(Redaktion)


 


 

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