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Oldenburg

EWE stabilisiert operatives Geschäft im Jahr 2015

• Operatives EBIT mit 428,1 Mio. Euro auf Vorjahresniveau • Wertminderungen belasten Konzern-Periodenergebnis • Umsatz sinkt auf 7,82 Mrd. Euro

EWE hat im Geschäftsjahr 2015 sein operatives Geschäft stabilisiert und auch dank wirksamer Effizienzmaßnahmen ein Operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (OEBIT) auf Vorjahresniveau erzielt: Der regionale Energie- und Telekommunikationsdienstleister erwirtschaftete 428,1 Mio. Euro (Vorjahr: 427,5 Mio. Euro) und liegt damit innerhalb der Prognoseerwartung. Auf das Konzernperiodenergebnis in Höhe von -9,4 Mio. Euro (146,3 Mio. Euro) drückten hauptsächlich Wertminderungen im Bereich der konventionellen Erzeugung und Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen. Die Umsatzerlöse gingen vor allem infolge sinkender Stromabsatzmengen und fallender Strombörsenpreise leicht auf 7,82 Mrd. Euro (8,13 Mrd. Euro) zurück.

„Wir haben uns in einer Phase massiver Umbrüche in der Energiewirtschaft unter großen Anstrengungen gut behauptet und ein stabiles operatives Ergebnis erwirtschaftet“, erläutert Matthias Brückmann, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, „und das, obwohl wir im zurückliegenden Geschäftsjahr ein negatives Beteiligungsergebnis von VNG verkraften mussten.“ Zur Stabilisierung hätten unter anderem konsequente Effizienzmaßnahmen, das erste fast vollständige Betriebsjahr des Offshore-Windparks Riffgat sowie ein im Vergleich zum Vorjahr leicht positiver Witterungseffekt mit höheren Netzdurchleitungsmengen und verbessertem Erdgasabsatz beigetragen. Dennoch führten Sondereffekte dazu, dass EWE das Geschäftsjahr 2015 mit einem Minus abschloss. Unter anderem musste EWE Wertminderungen auf den konventionellen swb-Kraftwerkspark, auf Fernwärmekonzessionen und wegen des schwachen Branchenumfelds auch auf Geschäfts- oder Firmenwerte hinnehmen. Zudem wurden Rückstellungen für die laufende Restrukturierung des Konzerns gebildet, die auch eine Stellenreduzierung beinhaltet. Hinzu kamen höhere Ertragsteuern im Vergleich zum Vorjahr.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Konzern sank im Vergleich zum Vorjahr um 299 auf 8.855 Mitarbeiter (9.154). Der wesentliche Grund für diesen Rückgang liegt in der Veräußerung von Beteiligungen im IT-Bereich zum Ende des Geschäftsjahres 2014.

Ausblick 2016

EWE erwartet für das Geschäftsjahr 2016 insbesondere im Bereich der konventionellen Erzeugung weiterhin eine schwierige Marktsituation und darüber hinaus einen unverändert dynamischen Wettbewerb beim Vertrieb von Energie und Telekommunikation. Allerdings zeigt sich, dass neue Geschäftsaktivitäten bereits erste solide Ergebnisbeiträge liefern. Sofern negative Witterungseffekte und andere nicht vorhersehbare Entwicklungen ausbleiben, rechnet EWE für das laufende Geschäftsjahr mit einem operativen Ergebnis mindestens auf dem Niveau von 2015.

(Redaktion)


 


 

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