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Oldenburg

EWE wird bis 2026 führendes Energieunternehmen für Deutschlands Norden sein

EWE-Vorstand präsentiert neue Konzernstrategie / Wachstumskurs setzt auch auf strategische Kooperationen und Zukäufe

In neuen Regionen und Geschäftsfeldern wachsen, innovative Produkte an den Markt bringen, die Blaupause für das Gelingen der Energiewende liefern und die Effizienz in allen Geschäftsbereichen steigern: Mit diesem neuen Kurs will die EWE AG (Oldenburg) den aktuellen Herausforderungen der Energiebranche begegnen. In Deutschland und auch im Ausland will der kommunale Energiekonzern dafür in den kommenden zehn Jahren profitabel expandieren – durch den Ausbau der Infrastruktur, die Erweiterung der Kundenbasis und die Erschließung neuer Märkte. Neben dem organischen Wachstum bestehender Geschäftsfelder wie erneuerbare Energien und Elektromobilität setzt EWE auf Zukäufe und strategische Kooperationen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, 2026 das führende Energieunternehmen für Deutschlands Norden zu sein“, sagt EWE-Vorstandsvorsitzender Brückmann. Ziel ist es, das EBIT des Konzerns bis 2026 auf 560 Millionen Euro zu steigern (2015: 428 Millionen Euro). Einen Beitrag zu dieser EBIT-Steigerung wird die Integration der swb leisten, die perspektivisch in den kommenden Jahren angegangen wird. „Für EWE ist es selbstverständlich, hierbei faire Lösungen für die Standorte Bremen und Oldenburg zu finden“, versichert Matthias Brückmann.

„Mit der neuen Strategie reagieren wir auf den beispiellosen Umbruch, in dem sich Deutschlands Energielandschaft aktuell befindet“, erläutert Brückmann. „Für uns ist dieser Umbruch kein Risiko, sondern eine große Chance, die wir konsequent ergreifen werden.“ EWE sei bereits jetzt sehr gut aufgestellt – und hebe sich damit deutlich von anderen großen Energieunternehmen in Deutschland ab. Im Gegensatz zu anderen Energieanbietern habe EWE kaum Altlasten zu tragen und schon sehr früh auf nachhaltige Energie gesetzt. Mit den Sparten Telekommunikation und IT verfüge man schon seit Jahren über entscheidende Kompetenzen im Konzern, um die Herausforderungen der Energiewende intelligent und effizient umzusetzen. „Hinzu kommt, dass wir den Perspektivwechsel schon sehr früh vorgenommen haben: Digitalisierung ist für uns kein Fremdwort“, so Brückmann.

Chancen der Digitalisierung konsequent nutzen

EWE werde digitale Innovationen nutzen, um seinen Kunden künftig individualisierte, mehrwertschaffende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Zudem baut EWE mit innovativer Mess- und Steuertechnik seine Vorreiterrolle bei intelligenten Netzen weiter aus. Mit der Projektskizze enera entwickle man bereits heute die Modellregion für das Energiesystem der Zukunft. „Was wir erreichen wollen, ist ein neues Level an Innovationsfähigkeit, digitaler Expertise und Agilität“, sagt Brückmann. Gleichzeitig werde sich EWE konsequent von Aktivitäten trennen, die nicht zu den strategischen Prioritäten passen, so Brückmann. So sei unter anderem geplant, sich bis spätestens 2026 von konventionellen Erzeugungsanlagen zu trennen.

Nordwesten bleibt Herz des Unternehmens

„Unser Anspruch ist es, Schrittmacher beim Wandel der Energiebranche zu sein“, so Brückmann. „Wir werden überregional und international aktiver, Deutschlands Norden ist für uns die gesamte Region nördlich des Mains. Dennoch werden wir selbstverständlich nicht unsere Heimatregion vernachlässigen. Zentrale unseres Unternehmens bleibt Oldenburg, das Herz der Energiewende ist und bleibt der Nordwesten“, so Brückmann.

(Redaktion)


 


 

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