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"Fahrradfreundlichste Kommune 2010"

Oldenburg und Emden werden im Endspurt abgehängt

Bis zum Schluss blieb es spannend beim Wettbewerb "Fahrradfreundlichste Kommune 2010", wer der Gewinner sein würde. Im Finale waren Oldenburg, Emden, Lüneburg und Hannover vertreten.

Der diesjährige Wettbewerb wurde zum zweiten Mal unter den großen niedersächsischen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern ausgetragen. In der Endrunde setzte sich am Ende die Landeshauptstadt als fahrradfreundlichste Kommune gegen die Mitbewerber Emden, Lüneburg und Oldenburg durch. Bode bestätigte allen vier Finalisten ein sehr hohes Niveau in der Radverkehrsförderung, sodass die Jury in diesem Jahr nur den Preisträger ermittelte und von einer weiteren offiziellen Platzierungsfolge absah. Den entsprechneden Preis überreichte der Minister in dieser Woche Vertretern der Landeshauptstadt bei einer Feierstunde in Hannover. Als Auszeichnung übergab er einen über 25.000 Euro dotierten Scheck und eine Preisplakette.

Umfangreicher Kriterienkatalog

Kriterien der Jury waren neben einem durchdachten Radverkehrskonzept, sicheren Radwegen, praktischen Abstellanlagen, auch eine durchgängige Wegweisung. Weiterhin zählten neben der Bewertung des Radverkehrskonzepts auch die Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur, die Verkehrssicherheit und Möglichkeiten zum Abstellen des Fahrrades eine Rolle. Einen weiteren Schwerpunkt bei der Beurteilung legte die Jury auf die Bereiche Radtourismus und Service sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

„Enttäuschung ist sicherlich nicht angebracht“, kommentiert Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, die Wahl der Jury. Sei Oldenburg doch erneut für die Programme und umfassenden Maßnahmen der Radverkehrsförderung ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb habe dem Thema in der Stadt und auch bei den weiteren Teilnehmern der Endrunde, Emden und Lüneburg, große Aufmerksamkeit beschert. „In Oldenburg ist ein hoher Radverkehrsanteil längst erreicht, " so Müller weiter. Das Erreichen spektakulärer Zielsetzungen sei da umso schwieriger. 

Die Jury bestand aus Verkehrsexperten, Vertretern von Kommunalverbänden, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sowie den Landtagsabgeordneten Karsten Heineking (CDU), Gabriela König (FDP), Gerd Ludwig Will (SPD), Enno Hagenah (Bündnis 90/ Die Grünen) und Ursula Weisser-Roelle (Die Linke). Sie hatten das Radverkehrsnetz der vier Endrundenteilnehmer mit dem Fahrrad getestet.

(Redaktion)


 


 

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