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Oldenburg

„LowoTec“ erhält Gründerpreis der Universität

Das Oldenburger Start-up „LowoTec“ ist mit dem Gründerpreis der Universität Oldenburg ausgezeichnet worden. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde gestern zum zweiten Mal vergeben.

Axel Ritz, Henning Hoffmann, Wolf-Christian Gantert und Guido Neun bieten mit „LowoTec“ eine kombinierte Hardware- und Software-Lösung an, die das Einrichten von Telearbeitsplätzen vereinfacht. Ein spezielles Gerätepaar erlaubt dem Nutzer – ohne große Vorkenntnis – automatisch eine gesicherte, direkte Kommunikation über das Internet aufzubauen, indem es den Computer am Telearbeitsplatz in die IT-Infrastruktur des Unternehmens einbindet. Ziel dieser innovativen Technik ist es, mehr Menschen flexible Arbeitszeitmodelle durch Telearbeit und somit ein neues Austarieren ihrer Work-Life-Balance zu ermöglichen. Zusätzlich zu der Siegprämie erhält „LowoTec“ die Möglichkeit, mit dem Unternehmen „nordsehen TV“ einen Imagefilm zu produzieren.

Den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz belegte das Gründerteam der Oldenburger Physiker Konstantin Kloppstech und Nils Könne. Ihre Geschäftsidee: „Digitale Laserschutzbrillen“, die in der Forschung und Industrie sowie im medizinischen Bereich einsetzbar sind. Im Vergleich zu herkömmlichen Schutzbrillen sind sie einfacher zu handhaben und bieten dadurch mehr Schutz.
Das Unternehmen „sensOsurf“ um den Bremer Gründer Dr. Cord Winkelmann belegte den dritten Platz und erhielt 500 Euro. Das Start-up bietet eine neuartige sensorische Überwachung von Maschinenelementen an, die eventuellen Beschädigungen vorbeugt und Maschinenstillstände vermeidet.

Die Entscheidung über die Gewinner fiel gestern Abend an der Universität: Alle Preisträger hatten fünf Minuten Zeit, um die Jury – bestehend aus WissenschaftlerInnen sowie GründungsexpertInnen aus Wirtschaft und Politik – von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

Der Gründerpreis der Universität Oldenburg prämiert besonders innovative und herausragende Geschäftsideen von Studierenden, MitarbeiterInnen sowie Alumni der Universität und erstmalig ihrer Partnerhochschulen in der Nordwest-Region. Er wird veranstaltet von der Stiftungsprofessur Entrepreneurship um Prof. Dr. Alexander Nicolai und ist Teil des EXIST-Projekts Gründerinnen- und Gründeruniversität, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Unterstützer des Gründerpreises 2014 sind die Creditreform Oldenburg, nordsehen TV, die Landessparkasse zu Oldenburg, die städtische Wirtschaftsförderung, die Junge Öffentliche Versicherungen Oldenburg sowie das EFNW – An-Institut der Universität Oldenburg.

(Redaktion)


 


 

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