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Oldenburg

OB Krogmann kritisiert Zeitplan der Bahn AG

Unterlagen für Bahnausbau werden teilweise neu ausgelegt


Die Planfeststellungsunterlagen für den geplanten Ausbau der Bahnstrecke Oldenburg – Wilhelmshaven müssen teilweise neu ausgelegt werden. Das hat die Bahn AG der Stadt Oldenburg telefonisch mitgeteilt. Die Neuauslegung ist für die Zeit von Montag, 15. August, bis Mittwoch, 14. September, geplant. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übt harte Kritik am Vorgehen der Bahn, da die Stadt bisher nicht über das Prüfergebnis informiert worden sei. „ Mit diesem Vorgehen hat die Bahn AG auch das letzte Vertrauen der Oldenburgerinnen und Oldenburger verspielt“, sagt Krogmann.

Wegen der am 11. September stattfindenden Kommunalwahl lehnt die Stadt den Auslegungstermin ab. Die Neuauslegung könne vernünftigerweise erst nach den Herbstferien beginnen. Die neuen Ratsmitglieder müssen die Chance haben sich einzuarbeiten, bevor sie über weitere Schritte entscheiden.

Inhaltlich sieht die Stadt die Neuauslegung als Erfolg ihrer Einwendungen. Dieser Schritt zeigt, dass die von der Stadt und vielen vom Lärm Betroffenen angebrachte Kritik an den Schalluntersuchungen berechtigt war. In der Planerörterung im Dezember 2015 war der Stadt ausdrücklich zugesagt worden, dass die offensichtlich fehlerbehafteten Schallberechnungen der Bahn AG zunächst überprüft und anschließend eine Information darüber erfolgen sollte. Dies ist bisher nicht geschehen.

Die Stadt fordert deshalb umgehend und umfassend über die Ergebnisse informiert zu werden. Im Verfahren hatte es insgesamt 8.500 Einwendungen gegeben.

(Redaktion)


 


 

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