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Oldenburg erhält Zertifizierung „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“

Am Montag, 31. Oktober, wurde zum ersten Mal in Hannover die Zertifizierung zur „Fahrradfreundlichen Kommune Niedersachsen“ vergeben

Die Überreichung der Zertifizierung erfolgte auf der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) Niedersachsen/Bremen e.V. Neben dem Landkreis Grafschaft Bentheim, der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover ist die Stadt Oldenburg somit einer der ersten Labelträger „Fahrradfreundliche Kommune“ für die nächsten fünf Jahre im Land Niedersachsen.

Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, zeichnete die Städte aus. Baudezernentin Gabriele Nießen nahm das Zertifikat für die Stadt Oldenburg entgegen: „Es freut mich sehr, dass unser Vorgehen zur Förderung des Radverkehrs sich so positiv wiederspiegelt. Daher nehme ich mit Freude das Zertifikat entgegen, in dem Bewusstsein, dass wir in Oldenburg auf dem richtigen Weg sind und die bisherigen Anstrengungen anerkannt werden.“

Nach 14 Jahren der Vergabe eines Landespreises „Fahrradfreundliche Kommunen Niedersachsen“ konnten sich die Städte und Gemeinden in diesem Jahr zum ersten Mal für die Zertifizierung bewerben. Die Stadt Oldenburg ist dem Aufruf bereits im November 2015 gefolgt und hat sich mit ihrem Programm zur Radverkehrsförderung beworben. Mit diesem Beitrag konnte die Stadt Oldenburg die Jury überzeugen. Von der innovativen Steuerung der großen Fahrradströme an den Knotenpunkten war die Jury beeindruckt: Eine Wärmebildkamera erkennt die Anzahl an Fahrradfahrern und passt die Länge der Grünphase dementsprechend an. Diese Technik ist bisher einzigartig in Deutschland.

Mit der Vergabe des Label „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ wird somit die Idee des gleichnamigen Wettbewerbes, welcher seit 2000 vom Land ausgelobt wurde, abgelöst. Damit orientiert sich das Land Niedersachsen an vergleichbaren Vorgehensweisen anderer Bundesländer. Eine Zertifizierung steht auch mehr Kommunen offen und hat die Qualitätsverbesserung insgesamt zum Ziel. So müssen sich alle Bewerber zu den folgenden sieben Handlungsfeldern äußern: Konzept, fahrradfreundliche Infrastruktur, Verkehrssicherheitsarbeit, Fahrradtourismus, Fahrradklima, Berufsradverkehr und weitere Aktivitäten. Eine Jury bereist die Kommunen auf Empfehlung der Geschäftsstelle der AGFK nach erfolgreicher Antragstellung und spricht gegenüber dem Verkehrsminister eine Empfehlung aus. Nach Ablauf von fünf Jahren ist ein erneuter Antrag zur Zertifizierung zu stellen. Weitere Informationen zur Fachtagung der AGFK Niedersachsen/Bremen gibt es auf der Internetseite der AGFK www.agfk-niedersachsen.de.

(Redaktion)


 


 

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